Neuigkeiten

08.08.2019

Ausgemustert aufs Abstellgleis

Seit Anfang August stehen drei Mercedes-Benz Citaro 1 und 1 G ohne Kennzeichen auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut. Dabei handelt es sich um Wg. 7530, 7584, 7586 und 7587. Bei letzteren dreien handelt es sich um übernommene Busse von ehemaligen Subunternehmen. Die ausgemusterten Stadtbusse haben Landshut 15 Jahre lang gedient und werden nun verkauft. Sie werden sicherlich weiterhin woanders gute Dienste leisten. Wir sagen ein herzliches „Vergelt´s Gott und gute Reise“.

05.06.2019 / 06.06.2019

Zweiter Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid nun im Einsatz


Ebenfalls seit heute ist der zweite gelieferte neue Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid im Einsatz. Heute Vormittag dreht Wg. 7568 seine erste richtige Proberunde auf der Schülerlinie 540 Schulstraße – Altstadt – Hauptbahnhof – Gymnasium Ergolding. Tags darauf absolviert er eine weitere kurze Fahrt auf der Schulbuslinie 514 Wolfgangsiedlung – Hauptbahnhof – Altstadt – Am Lurzenhof. Vermutlich werden dazwischen noch einige letzte Feinheiten justiert. Nachmittags geht´s dann aber richtig los: 7568 muß auf der vielfrequentierten Linie 1 Preisenberg – Kumhausen – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Altdorf u. z. seine Qualitäten und seine Betriebstüchtigkeit unter Beweis stellen.

 

Auch diesem neuen Gelenkbus und seinen Personalen wünschen wir allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt, nette Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste, die ihn auch pfleglich behandeln.

05.06.2019

Zweiter MAN Lion´s City ebenfalls im Einsatz gesichtet


Seit heute ist der zweite neugelieferte MAN Lion´s City, Wg. 7517, im Einsatz. Er dreht seine Runden abwechselnd auf den Linien 8 Hauptbahnhof – Nördliche Wolfgangsiedlung – Eugenbach u. z. und 11 Piflaser Weg – Am Alten Viehmarkt/CCL – Hauptbahnhof – Münchnerau u. z.

 

Mit seiner hellblauen Werbung einer hiesigen Bäckerei fügt er sich ins hellblaue Schema der Stadtwerke Landshut sehr schön ein. In der Werbefolie eingearbeitet die Silhouette der Landshuter Altstadt mit dem Martinsturm.

 

Auch diesem neuen Stadtbus und seinen Personalen wünschen wir allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt, nette Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste, die ihn pfleglich behandeln.

04.06.2019

Erster MAN Lion´s City im Einsatz gesichtet


Seit der Anlieferung der neuen Stadtlöwen am 29.04.2019 war es sehr ruhig um die beiden. Offenbar hat die Inbetriebsetzung so lange gedauert. Seit heute um 13.54 Uhr jedoch ist einer der zwei neuen MAN Lion´s City im regulären Liniendienst auf der Linie 4 Hauptbahnhof – Landshut/West – Ländtorplatz u. z. im Einsatz. Noch ohne Werbebeschriftung dreht Wg. 7518 bis abends seine Testrunden, um evtl. kleinere Mängel auf der schwächer frequentierten Linie auszumachen. Zuvor bewährte sich der Neue schon heute am frühen Morgen auf seiner Jungfernfahrt auf der Schülerlinie 503 Hauptbahnhof – Am alten Viehmarkt – Am Lurzenhof.

 

Das Fahrpersonal lobte das rasche Anfahrverhalten und für die Fahrgäste die hübsch anzusehenden LED-Spot-Leuchten im Fahrgastraum. Diese dürfen sich auch über die im Innenraum verteilten USB-Tankstellen freuen. Dort können mobile Endgeräte, wie Handys und Tablets während der Fahrt geladen werden. Ein einmaliges Foto war den „rasenden Reportern“ und Interessierten heute möglich: Auf der Frontanzeige prangte und blinkte „A0 Ländtorplatz“ anstatt „4 Ländtorplatz“. Dieses nette und seltene Foto dürfte morgen sicherlich der Geschichte angehören.

 

Gespannt erwarten wir den Einsatz des bereits mit Werbebeschriftung versehenen Wg. 7517.

 

Wir wünschen den beiden neuen MAN Lion´s City Stadtbussen und seinen Personalen allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt.

Wehmütiger Blick in die Vergangenheit: Vor 29 Jahren war einer der ersten MAN SL 202 im heimlichen Einsatz. Noch vor der öffentlichen Präsentation dreht Wg. 48 bereits (versehentlich) seine Runden. Am Hauptbahnhof Landshut wartet er auf junge Kundschaft, um gleich in Richtung Schönbrunn aufzubrechen. Ziel sind die dort auch heute noch angeseidelten Lehranstalten. Dieser Bustyp war beim Fahrpersonal äußerst beliebt

Neues Gesicht in der Menge: Einer der insgesamt drei MAN Lion´s City. Mit den beiden neugelieferten Stadtbussen verfügt Landshut über zwei Solobusse, Wg. 7517 und 7518, sowie über einen Gelenkbus, Wg. 7566

22.05.2019

Erster Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid im Einsatz gesichtet


Heute gegen 13.20 Uhr wurde am Magdalenenheim und gegen 13.35 Uhr am Hl.-Geist-Spital in Landshut einer der zwei neu gelieferten Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid bei einer Sonderfahrt im Einsatz gesichtet. Bei dem Gelenkbus handelt es sich um Wg. 7567, einen Mild Hybriden, dessen Dieselmotor von einem Elektromotor beim Anfahren unterstützt wird. Der im Vergleich zu herkömmlichen C2 G kleinvolumige Dieselmotor mit seiner elektromotorischen Anfahr-Unterstützung verspricht laut Hersteller eine Einsparung an Dieselkraftstoff. Gespannt erwarten wir die ersten Fahrten im richtigen Linienbetrieb. Zu einem späteren Zeitpunkt reichen wir dann weitere Bilder nach.

29.04.2019
Nachschlag Neulieferung: Neue MAN Lion's City Busse


Heute Nachmittag sind zwei nagelneue Stadtbusse vom Typ MAN Lion's City durch MAN München beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut angeliefert worden.

 

Wie letztes Jahr der große Gelenkbusbruder, Wg. 7566, gehören die beiden kleinen Stadtlöwen quasi schon wieder der alten Generation an – sie werden bis auf technische Veränderungen und kleineren optischen Retuschen seit 2004 in der Form gebaut. Die neue Generation der MAN Lion's City 2018/2019 befinden sich derzeit noch in der Erprobung bei verschiedenen Verkehrsbetrieben und in Auslieferung. Beide Baureihen werden im Moment noch simultan gefertigt.

 

Die Stadtwerke Landshut verfügen mit dieser Lieferung über sehr ausgereifte Fahrzeuge. Ausgestattet sind sie mit einem 280 PS Dieselmotor, der unterflur im Heck seine Arbeit verrichtet. Somit entfällt auch bei den zwei kurzen Bussen die von den Fahrgästen oft als störend empfundenen und die Sicht nach außen durch die höherliegenden Turmmotoren versperrenden Motorkisten. Für den Vortrieb sorgen ZF 6-Gang EcoLife Automatikgetriebe. Die Fahrzeuge werden in das bestehende Nummernschema sicherlich als Wg. 7517 und 7518 geführt. Auch die kleinen neuen Cityflitzer sind im Fahrgastraum mit USB-Tankstellen ausgerüstet, die Fahrgäste zum Laden ihrer Mobiltelefone und Tablets nutzen können. Darüberhinaus gefallen sie auch wegen ihrer LED-Spot-Deckenbeleuchtung im Innenraum.

 

Mit der Neuablieferung der beiden 12 Meter langen Stadtbusse erhält der Verkehrsbetrieb nach genau 29 Jahren erstmals wieder Solobusse aus dem Hause MAN. Den beiden Neuzugängen wünschen wir allzeit sichere und gute Fahrt, sowie Fahrpersonal und Fahrgäste, die sie pfleglich behandeln.

29.04.2019

Going mild Landshut wird hybrid

Fahrzeugvorstellung Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid


Am 18.04.2019 trafen zwei EvoBus Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid Stadtbusse beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut ein. Wie der Namenszusatz "hybrid" vielleicht vermuten läßt, handelt es sich nicht um einen reinen Hybridbus – also einen Dieselbus mit für den Vortrieb verwendeten stufenlosen Elektromotoren mit Batterien und Kondensatoren zur Speicherung der gewonnenen Bremsenergie zum Anfahren oder zur Leistungssteigerung und der elektrischen Verbraucher.

 

Vielmehr handelt es sich um eine sogenannte milde Hybridtechnologie, also um einen "Mild Hybrid", oder auch um "Hybridtechnologie light", wenn man so will. Sie zeichnet sich durch eine Art günstigeren Mittelweg zwischen regulärer, teurer und der angesprochenen abgespeckten Hybridtechnik aus – eine über eine gewisse Strecke elektrische und damit fast emissionslose Fahrt ist mit dieser Technik nicht möglich. Dennoch verspricht sie über ein gewisses Einsparpotential:

 

Anders als bei einem vollwertigen Hybridfahrzeug mit (kleinerem) Dieselmotor und stufenlos arbeitenden Elektromotoren an den Radnaben der Hinterachse sowie Kondensatoren und Speicherbatterien auf dem Dach geladen durch den Diesel oder durch gewonnene Bremsenergie, weist einen Mild Hybrid die weitgehend normale Dieseltechnologie mit ebenfalls kleinvolumigem Dieselmotor, herkömmlichen Getriebe und kleineren Batterien bzw. Kondensatoren aus. Dafür verfügen Mild Hybride über einen Kurbelwellenstartergenerator. Er ist zwischen Motor und Getriebe verbaut, der bei Leistungsspitzen auch als Traktionshilfe unterstützend zum Diesel wirkt. In kleineren Kondensatoren am hinteren Dachende und durch Kondensatoren und Batterien im Batteriefach wird rückgewonnene Bremsenergie gespeichert. Diese Energie steht für den Kurbelwellenstartergenerator und elektrische Verbraucher zur Verfügung. Somit muß der Dieselmotor bei Leistungsspitzen, wie beispielsweise Haltestellenanfahrten, weniger hart arbeiten. Der Hersteller verspricht sich davon eine Kraftstoffeinsparung im Stadtverkehr von bis zu 8,5 Prozent gegenüber einem herkömmlichen Diesel-Citaro sowie Langlebigkeit des Motors. Wenn man so will, wird der Dieselantrieb durch die Mild-Hybrid-Technologie noch wirtschaftlicher. Die Mild Hybride sind ab Werk mit einer elektrohydraulischen Servolenkung anstatt einer hydraulischen ausgestattet, die mit zur Kraftstoffeinsparung beitragen soll, da die elektrohydraulische Lenkung nur bei Bedarf arbeitet. Die Pumpe einer gewöhnlichen hydraulischen Lenkung arbeitet hingegen permanent und kostet dementsprechend Dieselkraftstoff.

 

Diese Art von Hybriden sollen im Vergleich günstiger in der Anschaffung sein als vollwertige Hybride. Der Mehrpreis von rund 10.000 € netto je Mild-Hybridbus im Vergleich zum normalen Dieselbus steht der Einsparung von bis zu 8,5 Prozent Kraftstoff entgegen. Fachleute schätzen die Amortisierung eines Mild-Hybridbusses realistisch bei um die 5 Prozent und einer Laufleistung von ca. 60.000 Kilometern/Jahr nach etwa 5,5 Jahren ein. Da in Landshut Gelenkstadtbusse derart hohe Laufleistungen pro Jahr nicht erreichen, gehen wir von einer weitaus höheren Amortisierungsspanne von um 10 Jahren aus. Erhalten Verkehrsbetriebe für die neue Technik staatliche Förderungen, so daß sich der Nettobetrag von 10.000 Euro merklich reduziert, so reduziert sich auch die Amortisierungsspanne von 10 Jahren deutlich. Das bedeutet in der Theorie, die neuen Milden haben nach etwa 10 Jahren oder weitaus weniger ihren Mehrpreis hineingefahren und sparen ab diesem Zeitpunkt Spritkosten ein. Vorausgesetzt, Landshuts Stadtbusse werden nicht zu schnell ausgetauscht. Denn in der Vergangenheit zeichnete sich ein Trend zu immer kürzerer Nutzungsdauer ab. Wurden noch vor einigen Jahren Stadtbusse bis um die 20 Jahre alt oder älter, so sind es jetzt etwa um die 15. Die neuartige Technologie birgt gutes Einsparpotential und eine gewisse Umweltfreundlichkeit, also ein schöner Beitrag der Umwelt zuliebe.

 

Ansonsten zeigt sich der in Landshut neu eingesetzte Stadtbustyp Citaro C2 G hybrid bis auf kleinere Dachaufbauten hinten optisch gewohnt normal. Wie eben die vorher gelieferten herkömmlichen Citaro C2 G. Die Frontscheinwerfer leuchten wie bei den Solobussen mit den Wagennummern ab 7513 und bei den Gelenkbussen wie der 7565 mit LED-Technik. Landshuter Fahrgäste können sich wieder über Lademöglichkeiten ihrer mobilen Endgeräte freuen – ganz so wie bei Wg. 7514 bis 7516. Über die gesamte Fahrzeuglänge sind USB-Steckdosen zum Laden von Smartphones oder Tablets verbaut.

 

Wir dürfen gespannt sein auf die neue milde Hybrid-Technologie, die Betriebstüchtigkeit und dem wirklichen Einsparpotential auf den Landshuter Linien. Und natürlich auch auf die ersten Fahrten.

 

In jedem Fall wünschen wir den neuen Stadtbussen und ihrem Fahrpersonal allseits gute, sichere und unfallfreie Fahrt und freundliche Fahrgäste, die sich auch wie Gäste benehmen.

18.04.2019

Neue Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbusse eingetroffen


Heute sind die beiden neuen EvoBus Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbusse frisch vom Herstellerwerk eingetroffen. Sie wurden sofort in die Werkstatt gefahren. Dort werden sie vermutlich in den nächsten Tagen für den Einsatz hergerichtet und abgenommen. Die neuen langen verfügen wie ihre zuvor gelieferten kürzeren Geschwister mit den Wagennummern 7514 bis 7516 über USB-Lademöglichkeiten im Fahrgastraum verteilt über die gesamte Wagenlänge und LED-Fahrscheinwerfer. Sofern die neuen Gelenkbusse in das bestehende Nummernschema eingereiht werden, werden sie auf die Wagennummern 7567 und 7568 getauft. Mehr zum Fahrzeug in Kürze.

Stadtbus Landshut

Die Seite für Freunde des

Nahverkehrs in Landshut

Verirrt: Wg. 7571 hat sich zwischen zwei ausgemusterte Citaro 1 verirrt. Vorne sind Wg. 7584 und ganz links Wg. 7586 zu sehen

Erst mal ganz langsam: Sehr zögerlich werden die neuen Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid eingesetzt. Am ersten richtigen Einsatztag, dem 06.06.2019, ist der neue Mild Hybrid auf der Linie 1 Preisenberg – Kumhausen – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Altdorf u. z. zu sehen. Ein besonderer Dank gilt wieder dem netten Busfahrer, der schon zweimal Fotos an der Haltestelle Äußere Stelze (Wg. 7568) und am 07.06.2019 (Wg. 7517) möglich gemacht hat

Foto: AK

Dann aber geht´s richtig zur Sache: Am 07.06.2019 beginnt 7568 seinen dritten Einsatztag zur Mittagszeit auf der Schulbuslinie 553 Hans-Leinberger-Gymnasium – Hauptbahnhof – Altstadt – Auloh – Frauenberg, um später auf der stark frequentierten Linie 6 Auwaldsiedlung – Altstadt – Hauptbahnhof – Eugenbach u. z. zu schuften

Foto: Achim Woisetschläger

Wir lieben Landshut: MAN Lion´s City, Wg. 7517, dreht an seinem zweiten (Foto oben) und dritten Einsatztag (Foto darunter), dem 07.06.2019, seine Runden auf der Schulbuslinie 503 Hauptbahnhof – Am Alten Viehmarkt – Am Lurzenhof und der stark frequentierten Linie 2(/12) Altstadt – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Ergolding (– Piflas – Altstadt). Die helle und freundliche Werbung in angelehnten Farben der Stadtwerke Landshut wissen dabei besonders zu gefallen. Der Busfahrer grüßt freundlich bei seinem Halt am Hauptbahnhof. Wir grüßen freundlich zurück und sagen Dankeschön für das schöne Bild

Fotos: AK

Blick nach vorne: 2019 ist Wg. 7518 offiziell im Einsatz auf der Linie 4 Hauptbahnhof – Landshut/West – Ländtorplatz u. z. Die Aufnahmen mit dem Ziel „A0 Ländtorplatz“ anstatt „4 Ländtorplatz“ dürften sicher sehr selten sein

Wenige Wochen alt und doch schon etwa 2.000 Jahre Lebenserfahrung: Wg. 7567 vor dem Hl.-Geist-Spital beim Aufsmmeln von Senioren für eine Sonderfahrt

Bereits einen Tag später, am 23.05.2019, ist der neue Citaro C2 G hybrid im Schülerverkehr eingesetzt worden. 7567 dreht eine Proberunde auf der Linie 514 Wolfgangssiedlung – Hochschule/Lurzenhof, hier zu sehen an der Haltestelle Ulmenstraße

Heimlicher Blick 2019: MAN Lion's City gerade frisch auf dem Gelände des Betriebshofs des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut eingetroffen

Einer der beiden frisch gelieferten neuen Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid noch ohne Zulassung in einer der drei Hallen des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut. In Kürze reichen wir interessante Fotos zu dieser Fahrzeugvorstellung nach

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05.06.2019 / 06.06.2019

Zweiter Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid nun im Einsatz

Ebenfalls seit heute ist der zweite gelieferte neue Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid im Einsatz. Heute Vormittag dreht Wg. 7568 seine erste richtige Proberunde auf der Schülerlinie 540 Schulstraße – Altstadt – Hauptbahnhof – Gymnasium Ergolding. Tags darauf absolviert er eine weitere kurze Fahrt auf der Schulbuslinie 514 Wolfgangsiedlung – Hauptbahnhof – Altstadt – Am Lurzenhof. Vermutlich werden dazwischen noch einige letzte Feinheiten justiert. Nachmittags geht´s dann aber richtig los: 7568 muß auf der vielfrequentierten Linie 1 Preisenberg – Kumhausen – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Altdorf u. z. seine Qualitäten und seine Betriebstüchtigkeit unter Beweis stellen.

 

Auch diesem neuen Gelenkbus und seinen Personalen wünschen wir allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt, nette Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste, die ihn auch pfleglich behandeln.


Bildunterschrift

Erst mal ganz langsam: Sehr zögerlich werden die neuen Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid eingesetzt. Am ersten richtigen Einsatztag, dem 06.06.2019, ist der neue Mild Hybrid auf der Linie 1 Preisenberg – Kumhausen – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Altdorf u. z. zu sehen. Ein besonderer Dank gilt wieder dem netten Busfahrer, der schon zweimal Fotos an der Haltestelle Äußere Stelze (Wg. 7568) und am 07.06.2019 (Wg. 7517) möglich gemacht hat

Foto: AK

Bildunterschrift

Dann aber geht´s richtig zur Sache: Am 07.06.2019 beginnt 7568 seinen dritten Einsatztag zur Mittagszeit auf der Schulbuslinie 553 Hans-Leinberger-Gymnasium – Hauptbahnhof – Altstadt – Auloh – Frauenberg, um später auf der stark frequentierten Linie 6 Auwaldsiedlung – Altstadt – Hauptbahnhof – Eugenbach u. z. zu schuften


Foto: Achim Woisetschläger


05.06.2019

Zweiter MAN Lion´s City ebenfalls im Einsatz gesichtet

Seit heute ist der zweite neugelieferte MAN Lion´s City, Wg. 7517, im Einsatz. Er dreht seine Runden abwechselnd auf den Linien 8 Hauptbahnhof – Nördliche Wolfgangsiedlung – Eugenbach u. z. und 11 Piflaser Weg – Am Alten Viehmarkt/CCL – Hauptbahnhof – Münchnerau u. z.

 

Mit seiner hellblauen Werbung einer hiesigen Bäckerei fügt er sich ins hellblaue Schema der Stadtwerke Landshut sehr schön ein. In der Werbefolie eingearbeitet die Silhouette der Landshuter Altstadt mit dem Martinsturm.

 

Auch diesem neuen Stadtbus und seinen Personalen wünschen wir allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt, nette Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste, die ihn pfleglich behandeln.


Bildunterschrift

Wir lieben Landshut: MAN Lion´s City, Wg. 7517, dreht an seinem zweiten (Foto oben) und dritten Einsatztag (Foto darunter), dem 07.06.2019, seine Runden auf der Schulbuslinie 503 Hauptbahnhof – Am Alten Viehmarkt – Am Lurzenhof und der stark frequentierten Linie 2(/12) Altstadt – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Ergolding (– Piflas – Altstadt). Die helle und freundliche Werbung in angelehnten Farben der Stadtwerke Landshut wissen dabei besonders zu gefallen. Der Busfahrer grüßt freundlich bei seinem Halt am Hauptbahnhof. Wir grüßen freundlich zurück und sagen Dankeschön für das schöne Bild

Fotos: AK


04.06.2019

Erster MAN Lion´s City im Einsatz gesichtet

Seit der Anlieferung der neuen Stadtlöwen am 29.04.2019 war es sehr ruhig um die beiden. Offenbar hat die Inbetriebsetzung so lange gedauert. Seit heute um 13.54 Uhr jedoch ist einer der zwei neuen MAN Lion´s City im regulären Liniendienst auf der Linie 4 Hauptbahnhof – Landshut/West – Ländtorplatz u. z. im Einsatz. Noch ohne Werbebeschriftung dreht Wg. 7518 bis abends seine Testrunden, um evtl. kleinere Mängel auf der schwächer frequentierten Linie auszumachen. Zuvor bewährte sich der Neue schon heute am frühen Morgen auf seiner Jungfernfahrt auf der Schülerlinie 503 Hauptbahnhof – Am alten Viehmarkt – Am Lurzenhof.

 

Das Fahrpersonal lobte das rasche Anfahrverhalten und für die Fahrgäste die hübsch anzusehenden LED-Spot-Leuchten im Fahrgastraum. Diese dürfen sich auch über die im Innenraum verteilten USB-Tankstellen freuen. Dort können mobile Endgeräte, wie Handys und Tablets während der Fahrt geladen werden. Ein einmaliges Foto war den „rasenden Reportern“ und Interessierten heute möglich: Auf der Frontanzeige prangte und blinkte „A0 Ländtorplatz“ anstatt „4 Ländtorplatz“. Dieses nette und seltene Foto dürfte morgen sicherlich der Geschichte angehören.

 

Gespannt erwarten wir den Einsatz des bereits mit Werbebeschriftung versehenen Wg. 7517.

 

Wir wünschen den beiden neuen MAN Lion´s City Stadtbussen und seinen Personalen allzeit gute, sichere und unfallfreie Fahrt.


Bildunterschrift

Neues Gesicht in der Menge: Einer der insgesamt drei MAN Lion´s City. Mit den beiden neugelieferten Stadtbussen verfügt Landshut über zwei Solobusse, Wg. 7517 und 7518, sowie über einen Gelenkbus, Wg. 7566


Bildunterschrift

Blick nach vorne: 2019 ist Wg. 7518 offiziell im Einsatz auf der Linie 4 Hauptbahnhof – Landshut/West – Ländtorplatz u. z. Die Aufnahmen mit dem Ziel „A0 Ländtorplatz“ anstatt „4 Ländtorplatz“ dürften sicher sehr selten sein


Bildunterschrift

Wehmütiger Blick in die Vergangenheit: Vor 29 Jahren war einer der ersten MAN SL 202 im heimlichen Einsatz. Noch vor der öffentlichen Präsentation dreht Wg. 48 bereits (versehentlich) seine Runden. Am Hauptbahnhof Landshut wartet er auf junge Kundschaft, um gleich in Richtung Schönbrunn aufzubrechen. Ziel sind die dort auch heute noch angesiedelten Lehranstalten. Dieser Bustyp war beim Fahrpersonal äußerst beliebt


22.05.2019

Erster Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid im Einsatz gesichtet

Heute gegen 13.20 Uhr wurde am Magdalenenheim und gegen 13.35 Uhr am Hl.-Geist-Spital in Landshut einer der zwei neu gelieferten Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid bei einer Sonderfahrt im Einsatz gesichtet. Bei dem Gelenkbus handelt es sich um Wg. 7567, einen Mild Hybriden, dessen Dieselmotor von einem Elektromotor beim Anfahren unterstützt wird. Der im Vergleich zu herkömmlichen C2 G kleinvolumige Dieselmotor mit seiner elektromotorischen Anfahr-Unterstützung verspricht laut Hersteller eine Einsparung an Dieselkraftstoff. Gespannt erwarten wir die ersten Fahrten im richtigen Linienbetrieb. Zu einem späteren Zeitpunkt reichen wir dann weitere Bilder nach.


Bildunterschrift

Wenige Wochen alt und doch schon etwa 2.000 Jahre Lebenserfahrung: Wg. 7567 vor dem Hl.-Geist-Spital beim Aufsmmeln von Senioren für eine Sonderfahrt


Bildunterschrift

Bereits einen Tag später, am 23.05.2019, ist der neue Citaro C2 G hybrid im Schülerverkehr eingesetzt worden. 7567 dreht eine Proberunde auf der Linie 514 Wolfgangssiedlung Hochschule/Lurzenhof, hier zu sehen an der Haltestelle Ulmenstraße


29.04.2019
Nachschlag: Neue MAN Lion's City Busse

Heute Nachmittag sind zwei nagelneue Stadtbusse vom Typ MAN Lion's City durch MAN München beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut angeliefert worden.

 

Wie letztes Jahr der große Gelenkbusbruder, Wg. 7566, gehören die beiden kleinen Stadtlöwen quasi schon wieder der alten Generation an – sie werden bis auf technische Veränderungen und kleineren optischen Retuschen seit 2004 in der Form gebaut. Die neue Generation der MAN Lion's City 2018/2019 befinden sich derzeit noch in der Erprobung bei verschiedenen Verkehrsbetrieben und in Auslieferung. Beide Baureihen werden im Moment noch simultan gefertigt.

 

Die Stadtwerke Landshut verfügen mit dieser Lieferung über sehr ausgereifte Fahrzeuge. Ausgestattet sind sie mit einem 280 PS Dieselmotor, der unterflur im Heck seine Arbeit verrichtet. Somit entfällt auch bei den zwei kurzen Bussen die von den Fahrgästen oft als störend empfundenen und die Sicht nach außen durch die höherliegenden Turmmotoren versperrenden Motorkisten. Für den Vortrieb sorgen ZF 6-Gang EcoLife Automatikgetriebe. Die Fahrzeuge werden in das bestehende Nummernschema sicherlich als Wg. 7517 und 7518 geführt. Auch die kleinen neuen Cityflitzer sind im Fahrgastraum mit USB-Tankstellen ausgerüstet, die Fahrgäste zum Laden ihrer Mobiltelefone und Tablets nutzen können. Darüberhinaus gefallen sie auch wegen ihrer LED-Spot-Deckenbeleuchtung im Innenraum.

 

Mit der Neuablieferung der beiden 12 Meter langen Stadtbusse erhält der Verkehrsbetrieb nach genau 29 Jahren erstmals wieder Solobusse aus dem Hause MAN. Den beiden Neuzugängen wünschen wir allzeit sichere und gute Fahrt, sowie Fahrpersonal und Fahrgäste, die sie pfleglich behandeln.


Bildunterschrift

Heimlicher Blick 2019: MAN Lion's City gerade frisch auf dem Gelände des Betriebshofs des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut eingetroffen


Bildunterschrift

Wehmütiger Blick 1990: MAN SL 202 im heimlichen Einsatz. Noch vor der öffentlichen Vorstellung dreht Wg. 48 bereits (versehentlich) seine Runden. Am Hauptbahnhof Landshut wartet er auf junge Kundschaft, um gleich in Richtung Schönbrunn aufzubrechen. Ziel sind die dort auch heute noch angesiedelten Lehranstalten. Dieser Bustyp war beim Fahrpersonal äußerst beliebt


29.04.2019

Landshut wird wirklich modern:

Fahrzeugvorstellung Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid

Am 18.04.2019 trafen zwei EvoBus Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid Stadtbusse beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut ein. Wie der Namenszusatz "hybrid" vielleicht vermuten läßt, handelt es sich nicht um einen reinen Hybridbus – also einen Dieselbus mit für den Vortrieb verwendeten stufenlosen Elektromotoren mit Batterien und Kondensatoren zur Speicherung der gewonnenen Bremsenergie zum Anfahren oder zur Leistungssteigerung und der elektrischen Verbraucher.

 

Vielmehr handelt es sich um eine sogenannte milde Hybridtechnologie, also um einen "Mild Hybrid", oder auch um "Hybridtechnologie light", wenn man so will. Sie zeichnet sich durch eine Art günstigeren Mittelweg zwischen regulärer, teurer und der angesprochenen abgespeckten Hybridtechnik aus – eine über eine gewisse Strecke elektrische und damit fast emissionslose Fahrt ist mit dieser Technik nicht möglich. Dennoch verspricht sie über ein gewisses Einsparpotential:

 

Anders als bei einem vollwertigen Hybridfahrzeug mit (kleinerem) Dieselmotor und stufenlos arbeitenden Elektromotoren an den Radnaben der Hinterachse sowie Kondensatoren und Speicherbatterien auf dem Dach geladen durch den Diesel oder durch gewonnene Bremsenergie, weist einen Mild Hybrid die weitgehend normale Dieseltechnologie mit ebenfalls kleinvolumigem Dieselmotor, herkömmlichen Getriebe und kleineren Batterien bzw. Kondensatoren aus. Dafür verfügen Mild Hybride über einen Kurbelwellenstartergenerator. Er ist zwischen Motor und Getriebe verbaut, der bei Leistungsspitzen auch als Traktionshilfe unterstützend zum Diesel wirkt. In kleineren Kondensatoren am hinteren Dachende und durch Kondensatoren und Batterien im Batteriefach wird rückgewonnene Bremsenergie gespeichert. Diese Energie steht für den Kurbelwellenstartergenerator und elektrische Verbraucher zur Verfügung. Somit muß der Dieselmotor bei Leistungsspitzen, wie beispielsweise Haltestellenanfahrten, weniger hart arbeiten. Der Hersteller verspricht sich davon eine Kraftstoffeinsparung im Stadtverkehr von bis zu 8,5 Prozent gegenüber einem herkömmlichen Diesel-Citaro sowie Langlebigkeit des Motors. Wenn man so will, wird der Dieselantrieb durch die Mild-Hybrid-Technologie noch wirtschaftlicher. Die Mild Hybride sind ab Werk mit einer elektrohydraulischen Servolenkung anstatt einer hydraulischen ausgestattet, die mit zur Kraftstoffeinsparung beitragen soll, da die elektrohydraulische Lenkung nur bei Bedarf arbeitet. Die Pumpe einer gewöhnlichen hydraulischen Lenkung arbeitet hingegen permanent und kostet dementsprechend Dieselkraftstoff.

 

Diese Art von Hybriden sollen im Vergleich günstiger in der Anschaffung sein als vollwertige Hybride. Der Mehrpreis von rund 10.000 € netto je Mild-Hybridbus im Vergleich zum normalen Dieselbus steht der Einsparung von bis zu 8,5 Prozent Kraftstoff entgegen. Fachleute schätzen die Amortisierung eines Mild-Hybridbusses realistisch bei um die 5 Prozent und einer Laufleistung von ca. 60.000 Kilometern/Jahr nach etwa 5,5 Jahren ein. Da in Landshut Gelenkstadtbusse derart hohe Laufleistungen pro Jahr nicht erreichen, gehen wir von einer weitaus höheren Amortisierungsspanne von um 10 Jahren aus. Erhalten Verkehrsbetriebe für die neue Technik staatliche Förderungen, so daß sich der Nettobetrag von 10.000 Euro merklich reduziert, so reduziert sich auch die Amortisierungsspanne von 10 Jahren deutlich. Das bedeutet in der Theorie, die neuen Milden haben nach etwa 10 Jahren oder weitaus weniger ihren Mehrpreis hineingefahren und sparen ab diesem Zeitpunkt Spritkosten ein. Vorausgesetzt, Landshuts Stadtbusse werden nicht zu schnell ausgetauscht. Denn in der Vergangenheit zeichnete sich ein Trend zu immer kürzerer Nutzungsdauer ab. Wurden noch vor einigen Jahren Stadtbusse bis um die 20 Jahre alt oder älter, so sind es jetzt etwa um die 15. Die neuartige Technologie birgt gutes Einsparpotential und eine gewisse Umweltfreundlichkeit, also ein schöner Beitrag der Umwelt zuliebe.

 

Ansonsten zeigt sich der in Landshut neu eingesetzte Stadtbustyp Citaro C2 G hybrid bis auf kleinere Dachaufbauten hinten optisch gewohnt normal. Wie eben die vorher gelieferten herkömmlichen Citaro C2 G. Die Frontscheinwerfer leuchten wie bei den Solobussen mit den Wagennummern ab 7513 und bei den Gelenkbussen wie der 7565 mit LED-Technik. Landshuter Fahrgäste können sich wieder über Lademöglichkeiten ihrer mobilen Endgeräte freuen – ganz so wie bei Wg. 7514 bis 7516. Über die gesamte Fahrzeuglänge sind USB-Steckdosen zum Laden von Smartphones oder Tablets verbaut.

 

Wir dürfen gespannt sein auf die neue milde Hybrid-Technologie, die Betriebstüchtigkeit und dem wirklichen Einsparpotential auf den Landshuter Linien. Und natürlich auch auf die ersten Fahrten.

 

In jedem Fall wünschen wir den neuen Stadtbussen und ihrem Fahrpersonal allseits gute, sichere und unfallfreie Fahrt und freundliche Fahrgäste, die sich auch wie Gäste benehmen.


Bildunterschrift

Einer der beiden frisch gelieferten neuen Mercedes-Benz Citaro C2 G hybrid noch ohne Zulassung in einer der drei Hallen des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut. In Kürze reichen wir bessere Fotos zu dieser Fahrzeugvorstellung nach


18.04.2019

Neue Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbusse eingetroffen

Heute sind die beiden neuen EvoBus Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbusse frisch vom Herstellerwerk eingetroffen. Sie wurden sofort in die Werkstatt gefahren. Dort werden sie vermutlich in den nächsten Tagen für den Einsatz hergerichtet und abgenommen. Die neuen langen verfügen wie ihre zuvor gelieferten kürzeren Geschwister mit den Wagennummern 7514 bis 7516 über USB-Lademöglichkeiten im Fahrgastraum verteilt über die gesamte Wagenlänge und LED-Fahrscheinwerfer. Sofern die neuen Gelenkbusse in das bestehende Nummernschema eingereiht werden, werden sie auf die Wagennummern 7567 und 7568 getauft. Mehr zum Fahrzeug in Kürze.


Bildunterschrift

Keine


26.03.2019

Wieder Stadtbusse direkt durch das Ländtor

Seit heute sind wegen der Sperrung des Hofbergtunnels (Josef-Deimer-Tunnel) wieder Motive mit Landshuter Stadtbussen, die durch das Ländtor und die Theaterstraße fahren, möglich. Zuletzt konnten solche Motive noch im Sommer 2006 aufgenommen werden, bevor der erste Abend Linie Bus die letzte Fahrt durch die Altstadt unternahm. Durch einen bereits länger andauernden Defekt an der Technik des Hofbergtunnels ist die Sperrung ab heute nötig geworden. Sie wird wohl einige Tage andauern. Interessierte Busfotografen und Historiker der Landshuter (Nahverkehrs-) Geschichte sollten sich also sputen, die Fahrten sind limitiert. Lediglich die Linie 2 Ergolding – Altstadt von Richtung Hauptbahnhof kommend darf die alte Route fahren.


Bildunterschrift

Keine


19.03.2019

LAVV Logo an allen Stadtbussen nun vollständig

Seit heute verkehren alle Landshuter Stadtbusse mit dem Logo des Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV). Das Logo sollte eigentlich bereits seit Anfang Januar die Fahrzeugfront aller Stadtbusse zieren. Jedoch wurde nur Wg. 7545 damit beklebt. Offenbar gab es Probleme mit den Aufklebern. Über den Sinn und Zweck dieser zusätzlichen Beschriftung inmitten des „Kühlergrills“, sowie über das fragwürdige Design des Logos läßt sich allerdings vortrefflich streiten.



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Keine


13.03.2019

Elektrobus mit Vollgas über die Autobahn

Heute gegen 14 Uhr ist ein Elektrobus auf der Autobahn 9 Richtung Nürnberg bei Thalmässing gesichtet worden. Bei dem Stadtbus handelt es sich um einen Mercedes-Benz Citaro der Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb. Anders als seine Artgenossen bewegte er sich jedoch nicht selbst fort, sondern ließ sich chauffieren. Doch warum das ganze und weshalb so fern seiner Heimat?

 

Bei dem Citaro Stadtbus der ersten Generation handelt es sich um einen Dieselbus vom Baujahr 2003, Wg. 7525. Er wurde letztes Jahr seines alten Herzens beraubt und neu belebt. Fortan wird er als Elektrobus unterwegs sein. Bis er in Landshut eintrifft, dauert es allerdings noch ein Weilchen. Im Moment ist er der Star auf verschiedenen Messen und Ausstellungen. Darüberhinaus sind auch noch einige behördliche Zulassungshürden zu nehmen. Doch im Sommer diesen Jahres wird er auf eigener Achse seine Runden im Landshuter Stadtverkehr drehen – dieses Mal allerdings elektrisch und umweltfreundlich.

 

Vielen Dank Herrn Florian Voit für die Zusendung des Sichtungsfotos.


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Foto: Florian Voit


25.01.2019

Gedanken zur Einstellung der Airport Line und die Folgen

Etwas über drei Wochen ist nun die Einstellung der Airport Line zwischen Landshut und dem Flughafen München her. Drei Wochen ohne die sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Airport Linie betrieben durch die Stadtwerke Landshut und den Kooperationspartner Scharf Busreisen.

 

Die Einstellung der Flughafenlinie erfolgte aufgrund einer neuen gesetzlichen Bestimmung, die ab 01.01.2019 in Kraft trat. Sie besagt, die Stadtwerke Landshut, dessen Kerngeschäft die Beförderung von Fahrgästen im Stadtgebiet sind, dürfen nur noch eine gewisse Anzahl von Kilometern außerhalb zurücklegen. Und diese Zahl ist mit den an Landshut angrenzenden Ortschaften, z. B. Altdorf, Kumhausen, Ergolding, usw. erreicht.

 

Mit dieser neuen Regelung und der Ende 2018 auslaufenden Konzession zur Bedienung der Airport Linie sind die Stadtwerke Landshut gezwungen worden sich aus diesem Geschäft zurückzuziehen. Dem Schienenverkehr sollte Vorrang gegeben werden. Daher bedient die Deutsche Bahn AG (DB AG) seit Fahrplanwechsel ab dem 09.12.2018 mit ihrem Überregionalen Flughafen Express (ÜFEX) den Flughafen München. So soll keine Konkurrenz der verschiedenen Verkehrsträger aufkommen. Es sollten offenbar weniger Busse und damit weniger Verkehr auf den Straßen unterwegs sein. Dennoch gibt es noch eine einzige Fahrt ab 2.55 Uhr vom Messepark in Richtung München Flughafen mit dem Bus. Die Fahrt wird in Eigenregie durch das Busunternehmen Scharf betrieben, denn aufgrund einer Fehlplanung des Fahrplans der DB können einige der berufstätigen Landshuter Fahrgäste den ÜFEX gar nicht nutzen. Sie würden schlichtweg zu spät ihren Arbeitsplatz erreichen. Daß von Gesetzgeber und Regierungen gut gemeinte Überlegungen und Gesetze dem Schienenverkehr Vorrang zu geben und dadurch (Überland-) Busfahrten einzusparen auch genau ins Gegenteil laufen können, zeigen einige befragte Fahrgäste der Airport Linie anhand von Beispielen:

 

Das Hauptargument gegen den Zug zum Flughafen, der ÜFEX sei im Vergleich zum Flughafenbus viel zu teuer, meint die Mehrzahl der Fahrgäste.

 

Der Flughafenbus erreichte regelmäßig die Ortschaft Schwaig in der Nähe des Flughafens, die der ÜFEX jedoch gar nicht anfährt. Resultat: 110 Beschäftigte von Produktionsunternehmen in Schwaig sollen laut Aussagen von Fahrgästen gekündigt haben, weil sie am Flughafen München in einen Bus umsteigen müßten, der jedoch erst eine dreiviertel Stunde nach Ankunft am Flughafen fahren soll. Sie kämen also viel zu spät zur Arbeit. Oder sie müßten zu früh raus, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. In Gegenrichtung entstehe ein ähnlicher erheblicher Zeitverlust.

 

Viele andere Fahrgäste hätten Fahrgemeinschaften gebildet, um ihre Arbeitsstelle mit dem Pkw pünktlich zu erreichen. Natürlich sei das mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Zumindest blieben so die Arbeitsstellen erhalten und dann müsse man weitersehen wie es sich entwickle. Dies ist aber doch genau der falsche Weg mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen (weswegen man den Flughafenbus doch aus dem Verkehr gezogen hatte), oder nicht? Statt der wenigen Airport Busse sind jetzt eben mehr Pkw unterwegs. Unfaßbar.

 

Weitere Gedanken waren: Können die vielen schlecht deutsch sprechenden ausländischen ehemaligen Berufstätigen hier in Landshut eine Tätigkeit finden, oder sind sie nach ihrer Kündigung arbeitslos? Gibt es in Landshut so viele freien Stellen in der Produktion?

 

Diese Gedanken der Fahrgäste lassen wir einmal so stehen, fragen „Warum?“ und weinen der Landshuter Airport Linie und den Airport Bussen der Stadtwerke Landshut und des Busunternehmens Scharf ein leises Tränlein nach.

 

12.12.2018

Erster LAVV-Stadtbus gesichtet

Heute am frühen Morgen wurde der erste LAVV-Stadtbus im Landshuter Liniendienst gesichtet. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um Wagen 7545, einen Mercedes-Benz Citaro Facelift mit Überlandlinienkasten an der Front. Der Bus ist das erste Muster der Stadtbusse im neuen Design des Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV). Der Verkehrsverbund startet am 01.01.2019 und erleichtert Fahrgästen aus dem Umland das Busfahren mit nur noch einem Fahrschein.

 

Beim Design des Logos scheiden sich die Geister: Fast scheint es so, als hätte ein dreijähriges Kind die vier Buchstaben mit einem Kreis umrundet. Fertig und lieblos. Die Position des Logos gefällt den meisten der Befragten nicht. Die Front des Busses mit einem derart großen zusätzlichen Aufkleber wirkt unprofessionell zugepflastert. Schöner wäre eine Lösung im rechten Frontscheibenfenster, eventuell auch auf der himmelblauen Stoßstange der Fahrerseite vorne unten. Oder ein kleinerer Aufkleber unter dem Stadtwerke Landshut Logo. Wer sich das Logo und die Position ausgedacht hat, hatte scheinbar kein gutes Auge. Schade, macht die Idee des LAVV doch Lust aufs Busfahren.

 

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Liebloses Design lieblos platziert: Logo des neuen Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV). Der Aufkleber ist zu groß und an dieser Stelle ungünstig positioniert. Er verunstaltet die Formensprache der Busse in Verbindung mit den Farben an der Front. Eine andere Lösung wäre hier wünschenswert gewesen

 

17.11.2018 / 01.01.2019

Einführung des Landshuter Verkehrsverbundes

Ab dem 01.01.2019 wird der Landshuter Verkehrsverbund, kurz LAVV, eingeführt. Dieser soll ähnlich wie in München der Münchner Verkehrsverbund (MVV) und in Regensburg der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) das Umland mit der Stadt mittels eines einheitlichen Tarifsystems verbinden. Das bedeutet für die Kunden nur noch einen einheitlichen Fahrschein in allen Bussen der Partnerunternehmen zu lösen. Dieser ist in den Stadtbussen der Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb, aber auch in den Bussen der privaten Busunternehmen gültig, die das Umland bedienen.

 

Für die Fahrgäste bedeutet die Einführung des neuen Verbundes eine enorme Vereinfachung und dadurch Erleichterung, ebenso eine Vereinheitlichung der Preise.

 

31.12.2018

Sag zum Abschied leise Servus – Letzte Fahrt der Airport Linie

An Silvester befährt der letzte Airport Bus der Stadtwerke Landshut und des Kooperationspartners Scharf Busreisen die Airport Linie. Nach zehn Jahren endet damit eine genau ein Jahrzehnt und einen Monat währende Ära.

 

Die Einstellung der sehr beliebten Flughafenlinie erfolgt aufgrund einer nicht mehr erteilten Genehmigung, so daß der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut und das Busunternehmen Scharf diese in Kooperation in der jetzigen Form nicht mehr betreiben dürfen. Denn die Stadtwerke Landshut dürfen nur noch im Stadtgebiet tätig werden.

 

Fortan übernimmt die Deutsche Bahn die Dienste mit einer Zugdirektverbindung namens Überregionaler Flughafen Express, kurz ÜFEX. Da die Züge 2019 jedoch erst ab einer bestimmten Uhrzeit morgens von Regensburg kommend über Landshut zum Flughafen fahren und viele Berufstätige nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit kämen, erhielt das Busunternehmen Scharf für 2019 die Genehmigung zur Beförderung am sehr frühen Morgen. Ab 2020 soll dann laut Auskunft der Deutschen Bahn der ÜFEX auch früher starten. Ob die Airport Linie 2020 und darüber hinaus weiterbetrieben wird, ist derzeit nicht bekannt.

 

Quelle Lorbeerkranz (siehe oben): Pixabay.com

Vielen Dank für die Genehmigung zur Verwendung

 

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Am Anfang – Airport Linie 2008: Wg. 7401, der erstnummerierte Flughafenbus im ersten Betriebsmonat an der neu eingerichteten Haltestelle am Hauptbahnhof Landshut. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen EvoBus Mercedes-Benz Tourismo RHD, von dem sich drei Stück im Einsatz befanden

 

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Der Himmel weint an den beiden letzten Betriebstagen des Jahres 2018: Nach genau zehn Jahren und einem Monat endet der Betrieb auf der Airport Linie von Landshut zum Flughafen München u. z. Wg. 7409 mit herkömmlichen 6-Gang-Schaltgetriebe nimmt am 30.12.2018 nochmals ordentlich Fahrgäste auf, während bei Wg. 7410 ausgestattet mit automatisiertem 8-Gang-Getriebe weniger Fahrgastaufkommen herrscht. Besonders ruhig ist es auch an Silvester an Wg. 7411, der mit 6-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet ist. Die drei letzten der über zehn Jahre insgesmt elf gelieferten Airport Busse zeigen sich bei strömendem Regen ein letztes Mal am Hauptbahnhof Landshut. Fortan übernimmt das Busunternehmen Scharf ohne die Stadtwerke Landshut nur noch eine sehr frühe Fahrt vermutlich begrenzt für ein Jahr.

 

Mit Ausnahme der drei EvoBus Mercedes-Benz Tourismo RH-D/2A (s. o.) und einem EvoBus Kässbohrer Setra S 416 H (nicht im Bild) sind nunmehr die drei oben gezeigten Mercedes-Benz Tourismo RH-M/2A im Einsatz

 

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Tote Hose: Tagsüber kommt kein Airport Bus der Stadtwerke-Landshut/Scharf mehr. Foto von Neujahr 2019

 

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Letzte Informatiationen und Verabschiedung nach der Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Landshut und dem Busunternehmen Scharf in der Fahrplanhalterung am Hauptbahnhof Landshut

 

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Ende Betriebshofgelände: Alle drei abgestellten Flughafenbusse der eingestellten Airport Linie warten an Neujahr 2019 auf den Abtransport im Freien. Dem Fotografen präsentieren sich mit Blick durch den Zaun von links nach rechts Wg. 7410, 7411 und 7409. Bei letztgenanntem handelt es sich um ein Jubiläumsmodell "Tourismo 20th Anniversary" mit besonderer Plakette an der Front

 

 

17.11.2018 / 31.12.2018

Letzte Fahrt der Airport Linie

An Silvester befährt der letzte Airport Bus der Stadtwerke Landshut und des Kooperationspartners Scharf Busreisen die Airport Linie. Nach zehn Jahren endet damit eine genau ein Jahrzehnt währende Ära.

 

Die Einstellung der sehr beliebten Flughafenbusse erfolgt aufgrund einer nicht mehr erteilten Genehmigung, so daß der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut und das Busunternehmen Scharf diese in Kooperation in der jetzigen Form nicht mehr betreiben können. Denn die Stadtwerke Landshut dürfen hier vereinfacht gesagt nicht mehr tätig werden.

 

Fortan übernimmt die Deutsche Bahn die Dienste mit einer Zugdirektverbindung namens Überregionaler Flughafen Express, kurz ÜFEX. Da die Züge 2019 jedoch erst ab einer bestimmten Uhrzeit morgens von Regensburg kommend über Landshut zum Flughafen fahren und viele Berufstätige nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit kämen, erhielt das Busunternehmen Scharf für 2019 die Genehmigung zur Beförderung am sehr frühen Morgen. Ab 2020 soll dann laut Auskunft der Deutschen Bahn der ÜFEX auch früher starten. Ob die Airport Linie 2020 und darüber hinaus weiterbetrieben wird, ist derzeit nicht bekannt.

 

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Airport Linie  2008: Wg. 7401, der erstnummerierte Flughafenbus im ersten Betriebsmonat an der neu eingerichteten Haltestelle am Hauptbahnhof Landshut. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen EvoBus Mercedes-Benz Tourismo RHD, von dem sich drei Stück im Einsatz befanden

 

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Airport Linie 2018: Wg. 7411, der letztnummerierte Flughafenbus knapp zehn Jahre später, im Sommer 2018, ein paar Monate vor Einstellung des Betriebs an der selben Stelle. Mit Ausnahme der drei EvoBus Mercedes-Benz Tourismo RH-D/2A und einem EvoBus Kässbohrer Setra S 416 H sind nun Mercedes-Benz Tourismo RH-M/2A im Einsatz

 

Quelle Lorbeerkranz (siehe oben): Pixabay.com

Vielen Dank für die Genehmigung zur Verwendung


29.10.2018 / 31.10.2018

Bauarbeiten am Bismarckplatz – Eck entschärft

Ab heute finden am Bismarckplatz Bauarbeiten statt. Diese sollen die Fehlplanung des falsch angelegten Parkplatzes neben dem Bestattungsinstitut mit dem daneben vorbeiführenden Radweg in Richtung Stadt abmildern. Gelenkbusse schrammten auf der Fahrerseite mit dem Reifen des Nachläufers regelmäßig an die Bordsteinkante der Obeliskeninsel, wenn im Kurvenbereich Pkw schlecht geparkt waren. Die Bauarbeiten wurden drei Tage später abgeschlossen.

 

10.10.2018

Recycling einmal anders

Umweltschutz durch Wiederverwertung und ein zweiter Frühling in Landshut: Alter neuer Citaro Elektrobus

Umweltschutz wird seit Jahren und Jahrzehnten in den westlichen Ländern der Erde immer wichtiger. Seit Pkw-Dieselskandal, Plastikmüll in den Weltmeeren und dem stetig schnelleren Abschmelzen der Polkappen besteht dringender Handlungsbedarf. Immer umweltfreundlichere Produkte drängen auf den Markt. Auch Autohersteller propagieren wieder und wieder den Kauf neuer, in diesen Fällen, vermeintlich umweltfreundlicherer Personenkraftwagen. Doch wie meist bei gewinnorientierten Unternehmen geht es hierbei oft nur ums liebe Geld – nämlich das der Kunden. Denn was ganz gerne ausgeblendet wird ist, daß neue Autos mit immer mehr nützlicher oder unnützer Technologie und Gewicht bei der Produktion mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) freisetzen als dies im Vergleich ältere und vermeintlich dreckigere Personenkraftwagen mit weniger Technik und Gewicht taten. Auch die so vielbeschworene saubere AdBlue-Technik mit der Bindung der Abgase durch Harnstofflösungen ist in gewisser Hinsicht eine Mogelpackung. Denn die Erzeugung des hierfür benötigten Harnstoffs setzt wiederum CO2 frei.

 

Was also tun, um aktiven Umweltschutz zu praktizieren und Geld zu sparen?

 

Aktiver Umweltschutz in sämtlichen Lebensbereichen besteht darin Produkte so lange wie möglich zu nutzen und bei Defekt wieder instandzusetzen. Das gilt für Kleidung und Schuhe ebenso, als auch für Möbel. Aber auch für ein defektes Bügeleisen, einen defekten Fernseher, einen DVD-Player, das Notebook, etc. Muß es immer das neueste Smartphone oder Tablet sein, oder reicht nicht noch über die nächste Vertragsverlängerung das alte? – Weiternutzung seiner Gebrauchsgüter spart einerseits richtig Geld und hilft andererseits dabei aktiven Umweltschutz zu leisten. Denn die Gegenstände haben bei ihrer Herstellung bereits CO2 freigesetzt und eine lange Nutzung erspart den Kauf von neueren Gebrauchsgegenständen, was wiederum mit einer CO2-intensive(re)n Freisetzung einher geht.

 

Einen ähnlichen Denkansatz hatte ein junges Start-Up-Unternehmen, welches ihren Geschäftssitz im nahen Garching bei München hat. Die Firma nennt sich intech und möchte den Öffentlichen Personennahverkehr mit ehemaligen Dieselbussen aufmischen, die nach ihrem Umbau elektrisch weiterfahren. Im Vergleich zu einem Elektrobus-Neukauf spart sich der Betreiber 50 Prozent. Ein Argument, das so kein wirtschaftlich denkendes Unternehmen von der Hand weisen dürfte. Für ein so vielversprechendes Konzept, es nennt sich e-tro.fit, hat intech bereits den Deutschen Mobilitätspreis erhalten.

 

Wie funktioniert dieses „elektrisierende“ Konzept in der Praxis?

 

Ein vorhandener, herkömmlicher (älterer) Dieselbus wird zum vollwertigen Elektrobus nachhaltig umgebaut und fortan umweltfreundlich unterwegs sein. Wertvolle Ressourcen und CO2 werden hierbei eingespart, denn der Bus wurde ja bereits gebaut und hat dabei schon den größten Teil von CO2 ausgestoßen. Vorteil: Der Bus wandert nicht wie viele seiner dieselbefeuerten Artverwandten ins osteuropäische Ausland aus und verpestet dort weiter Luft und Umwelt nach dem Motto „(Bei uns) Aus den Augen, aus dem Sinn“. Lediglich der Dieselmotor und das alte Automatikgetriebe werden gegen ein ZF-Getriebe mit integrierten Elektromotoren sowie der benötigten Elektronik und Elektrik getauscht. Die Akkus finden im ehemaligen Motorraum und bei erhöhtem Leistungsbedarf auf dem Dach Platz. Fertig ist der „neue“ Elektrobus. Halt, fast. Der neue alte Stadtbus erhält darüber hinaus sogar noch eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und auf Wunsch moderne Scheinwerfer. Der Stadtbus erhält sozusagen eine mehrfache moderne Aufwertung und ein zweites Leben.

 

Eine derartige Aufwertung erfolgt im Moment in Kooperation mit dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Ein 2017 ausgemusterter Dieselbus vom Typ EvoBus Mercedes-Benz Citaro (O 530) aus dem Baujahr 2003 mit Euro-3-Norm und knapp 300 PS wurde an intech übergeben, dort seiner Aggregate beraubt, einer Gerippe- und Blechsanierung unterzogen und mit einer ZF-Hinterachse mit integrierten Elektrofahrmotoren, dazugehöriger Steuer- und Regelelektronik, sowie Klimaanlage für den Fahrgastraum und neuen Scheinwerfern ausgerüstet. Der so entstandene Elektrobus mit knapp 500 PS und einer Reichweite von etwa 200 Kilometern (je nach Einsatzbelastung) ist gut für ein zweites, umweltfreundliches Leben.

 

Gespannt erwarten wir die neue alte „elektrisierende“ Stadtlimousine zurück in Landshut. Zu einem späteren Zeitpunkt erfahren Sie hier weitere spannende Informationen. Wir bleiben für Sie dran.

 

Weitergehende Informationen zur Technik und dem Konzept von intech finden Sie hier:

 

Hauptseite: in-tech.com/de

Pressemitteilung: in-tech.com/media/2018-09-25_in-tech_e-trofit.pdf

Darstellung: in-tech.com/media/e-trofit_teileansicht_rgb.jpg

Foto: https://www.in-tech.com/media/e-trofit_bus.jpg

 

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Aus alt mach´ intech neu: e-tro.fit-Konzept des Umbaus eines alten Dieselbusses in einen neuen Elektrobus in einer Darstellung

Quelle: intech, Garching

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Alt: Wg. 7525, ein Mercedes-Benz Citaro (O 530), in seinem ersten Leben als Dieselbus noch recht neu am Hauptbahnhof Landshut auf der Linie 2 von Ergolding kommend in Richtung Altstadt

Foto: Achim Woisetschläger

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Neu: Wg. 7525 in seinem zweiten Leben als umgebauter Elektrobus. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Firma intech und dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut

Foto: intech, Garching

 

Herzlichen Dank an die Firma intech für die weitergehenden Informationen und die Erlaubnis zur Verwendung der Darstellung und des Fotos.

 

08.10.1993  – 08.10.2018

25 Jahre Gelenkbusse in Landshut

Seit nunmehr 25 Jahren verkehren im Landshuter Stadtgebiet Gelenkbusse. Vor einem Vierteljahrhundert wurden zwei Gelenkbusse vom Typ MAN NG 272.2 in Dienst gestellt, die zuerst recht zögerlich eingesetzt wurden. Sie erhielten die Wagennummern 7560 und 7561. Nach und nach fuhren sie im Schülerverkehr und kurz darauf auch auf den stark frequentierten Linien. Im Schulbusverkehr ersparte man sich auf verschiedenen Linien den zweiten Solobus und entsprechend einen Fahrer und setzte stattdessen einen Gelenkbus ein. Der Gelenkbus setzte sich fortan mehr und mehr durch. Heute verfügt der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut über 24 Gelenkbusse, die nicht mehr aus dem Stadtbild Landshuts wegzudenken sind. Mit dem Erhalt von Wg. 7566 im Sommer 2018 kam nach genau 25 Jahren wieder ein MAN Gelenkbus, ein Lion´s City G, neu nach Landshut. Ein schönes Doppeljubiläum, wie wir finden.

 

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1993: MAN NG 272.2 neu im Betriebshof des Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut

Foto: Herbert Gross

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2018: MAN Lion´s City G neu in der neuen Auwaldsiedlung nahe des Betriebshofs des Verkehrsbetriebs

Foto: Achim Woisetschläger

 

06.10.2018

Neue Busse für 2018/2019

Die Stadtwerke Landshut haben je zwei Niederflur-Gelenkbusse und -Solobusse am 04.04.2018 öffentlich ausgeschrieben. Es ist davon auszugehen, daß die neuen Busse fortlaufend nummeriert werden und die Wagennummern 7517 und 7518 (Solobusse) und 7567 und 7568 (Gelenkbusse) erhalten werden. Spannend bleibt die Frage, ob der zuletzt gelieferte MAN Lion´s City G, Wg. 7566, ein Einzelstück bleiben wird, ob die neuen Busse komplett den Mercedes-Stern tragen werden oder ob sich darunter auch wieder MAN befinden werden.

 

01.08.2018

E-Ticket Stufe 2 – Weitere Angebote und Bezahlmöglichkeiten beim E-Ticket

Seit heute gibt es in den Landshuter Stadtbussen und am Infopunkt am Hauptbahnhof neben den bisher angebotenen Wochen- und Monatskarten weitere Fahrscheine für das scheckkartengroße elektronische Ticket. So können nun beispielsweise auch Tageskarten aufgebucht werden. Weitere Neuerung ist die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung. Mit dem E-Ticket rüstet sich Landshut weiter für die digitale und papierlose(re) Zukunft.

 

26.07.2018

Schick in Schale  – Neuer Stadtlöwe in neuem Gewand

Ab heute ist Wg. 7566, der neue MAN Lion´s City Gelenkbus, mit Werbebeklebung einer hiesigen BMW Vertretung im Landshuter Stadtgebiet unterwegs. Die dunkelgrauschwarze Werbung wirkt vornehm, jedoch wären hellere Farben sicherlich flotter und auffallender gewesen.

 

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Stilvoll: MAN Lion´s City G an der ab Mai 2018 neu eingerichteten Endhaltestelle in der neuen Auwaldsiedlung. Er trägt nun eine geschmackvolle Werbebeklebung eines hiesigen BMW Autohauses

 

23.07.2018

Der Löwe brüllt

Seit heute ist der neue MAN Lion´s City G endlich im Einsatz. Er ist auf der Linie 6 Auwaldsiedlung – Altstadt – Hauptbahnhof – Eugenbach und zurück eingeteilt, nachdem er heute morgen noch eine Schulbusfahrt auf der Linie 514 Wolfgangsiedlung – Hauptbahnhof – Bismarckplatz – Altstadt – Am Lurzenhof  absolviert hat. Ab jetzt darf er endlich auf die Piste. Bei der Mitfahrt begeisterten die LED-Innenraumbeleuchtung mit Spot-Strahlern und die rot leuchtenden Warnleuchten über den hinteren beiden Automatiktüren beim Schließen derselben. Ebenfalls eine sehr schöne Idee seitens der Verantwortlichen des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut sind die insgesamt 20 über das gesamte Fahrzeug verteilten USB-Lademöglichkeiten für Mobiltelefone und dergleichen. Diese können kostenlos während der Fahrt geladen werden. Die Klimaanlage im Innenraum läuft tadellos ebenso wie das ZF EcoLife 6-Gang-Automatikgetriebe. Wir wünschen dem MAN Lion´s City G und seinem Fahrpersonal allzeit gute und unfallfreie Fahrt und nette Fahrgäste, die ihn hoffentlich pfleglich behandeln.

 

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Fotomodell: MAN Lion´s City G an der ab Mai 2018 neu eingerichteten Endhaltestelle in der neuen Auwaldsiedlung am Max-von-Oppenheim-Weg

 

06.07.2018 / 09.07.2018

MAN Lion´s City Gelenkbus im Schulbuseinsatz

Letzten Freitag und auch heute wurde der nagelneue MAN Lion´s City G als Vormittagsschulbus auf der Linie 505 Eugenbach – Wirtschaftsschule – Hans-Leinberger-Gymnasium (Freitag), sowie 507 Hagrain – Hofberg – Hans-Leinberger-Gymnasium – Wirtschaftsschule und 541 Hauptbahnhof – Altstadt – Am Lurzenhof (heute) eingesetzt.

 

Weshalb der große Kleinstadtlöwe noch nicht auf einer regulären Linie  verkehrt, kann nur vermutet werden. Offenbar gibt es wie bei fast jeder Neulieferung zu Anfang noch kleinere oder größere Probleme zu beseitigen.

 

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In freier Wildbahn: Nach Ankunft  an der Staatlichen Wirtschaftsschule  der Linie 507 und kurz vor der  Abfahrt    auf der Linie 541 am Hauptbahnhof Landshut. Hier gut zu sehen die im Verkehrsbetrieb nachträglich angebrachten Aufkleber. Im Gegensatz zu den Mercedes-Benz Citaro C2 G mit heiserem Motorengeräusch fällt beim MAN Lion´s City G das sonore und dumpfere Motorengeräusch auf

 

05.07.2018

Ausfahrt frei: MAN Lion´s City Gelenkbus

Heute morgen ist der flammneue MAN Lion´s City Gelenkbus des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut das erste Mal eingesetzt worden. Eine kurze Erprobungsrunde durfte er dabei auf der Schüler- und Berufslinie 505 Eugenbach – Wirtschaftsschule – Hans-Leinberger-Gymnasium drehen. Vermutlich wurde geprüft, ob er einwandfrei funktioniert, oder ob gewisse Mängel noch abgestellt werden müssen. Gespannt dürfen wir sein, wann der Löwe das erste Mal auf einer regulären Linie auftaucht.

 

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Erwischt: Fertig mit seiner Wagennummer und den Schriftzügen der Stadtwerke Landshut beklebt verläßt der neue MAN Lion´s City G gleich den Betriebshof, um eine kleine Runde mit Fahrgästen zu drehen

 

29.06.2018

Abstinenz auf Zeit – Nach 25 Jahren wieder ein neuer Stadtlinienbus aus dem Hause MAN in Landshut

Heute ist nach fast genau 25 Jahren Abstinenz wieder ein neuer Omnibus aus dem Hause MAN beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut eingetroffen.

 

Dabei handelt es sich um einen Gelenkbus des Typs Lion's City G vom Baujahr 2018. Der Stadtlöwe ist 17,98 m lang und verfügt über einen liegenden 360 PS starken Motor unter dem Wagenboden. Damit entfällt im Heck seitlich die störende Motorkiste. Übertragen wird die Kraft vom Unterflurmotor auf die Straße durch ein modernes und wirtschaftliches ZF EcoLife Sechsgangautomatikgetriebe. Der Wagen verfügt wie sämtliche Neulieferungen über Vollklimatisierung. Erstmals wird dabei ein Neufahrzeug beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut ohne Klappfenster im Fahrgastraum ausgeliefert. Dafür ist er mit einer Fahrgastraumbeleuchtung durch einzelne LED-Spots ausgestattet, die eine einladende und wohnliche Atmosphäre versprühen. Die Fahrgäste nehmen auf ergonomischen MAN-Stadtbussitzen Platz und können an insgesamt zehn Ladestationen mit 20 USB-Steckplätzen ihre Mobiltelefone oder ähnliches auftanken. Äußerlich lehnt sich das Einzelstück an das "Landshut Design" in Reinweiß und Himmelblau an.

 

Der neue Gelenkbus wird vermutlich die Wagennummer 7566 erhalten. Es handelt sich um einen Lion's City der letzten Evolutionsstufe des Modells von 2004 mit Technik auf dem neusten Stand von 2018 und Euro 6 Abgasnorm. Derzeit steht ein Nachfolgemodell mit gleich lautendem Namen bei MAN und einigen ausgewählten Verkehrsbetrieben in der Erprobung. Die Produktion und Auslieferung der ersten Serienfahrzeuge des Modells 2018/2019 stehen kurz bevor. – Somit erhält Landshut eines der letzten Modelle der "alten" Lion's City Bauform, welche sicherlich als ausgereift gelten darf.

 

Wir dürfen gespannt sein, wie sich der neue und derzeitig einzige Stadtbus-Löwe auf den Straßen Landshuts macht und ob er sich qualitativ auf gleichem Niveau befindet wie die anderen Stadtbusse.

 

In jedem Fall wünschen wir dem Neuen allzeit gute und sichere Fahrt und daß das Personal der Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb etwas besser auf ihn aufpaßt und ihn pfleglicher behandelt – in letzter Zeit häufen sich bei neuen Bussen gut sichtbare Anfahrschäden und größere Dellen, die optisch nicht so die Hingucker sind und die Frage aufwirft "Wo ackern die denn so ´rum?".

 

Wen die Geschichte interessiert wie es in Landshut zu Gelenkbussen kam, dem sei die Rubrik "Busgeschichte" empfohlen. Dort finden Sie die Geschichte der Landshuter Gelenkbusse, aber auch die Entwicklung der Großraumbusse in Deutschland mit vielen interessanten Bildern.

 

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Absolutes Novum 1993: Vor einem Vierteljahrhundert läuten die ersten zwei Gelenkbusse vom Typ MAN NG 272.2 in Landshut die Ära der Großraumbusse ein. Sie sind in Niederflurbauweise ausgeführt und weisen im vorderen Wagenteil keine störenden Podeste für die Sitze auf. Damit sind Sitzmöglichkeiten gerade für ältere Herrschaften ohne Kletteraktionen gut zu erreichen. Der damals moderne und 17,94 Meter lange Stadtbus verfügt zwar noch nicht über eine Rollstuhlrampe, dennoch geht er mittels Absenkeinrichtung bis etwa acht Zentimeter in die Knie, damit Mütter mit Kinderwagen, betagte Menschen, oder Menschen mit Einschränkungen, leichter in den Innenraum gelangen können. Einen kleinen Service hält das Personal für die Fahrgäste gerade in der warmen Jahreszeit bereit: Drei der insgesamt vier Dachluken lassen sich bequem vom Fahrerplatz aus mittels Druckluft in verschiedene Positionen aufstellen, um den Gästen unnötige Klimmzüge an den Dachluken zu ersparen. Tja, das war die Klimaanlage der 1990er Jahre. Motorisiert ist der Gelenkbus mit 270 PS mit Drucklufteinblasung, er kommt mit vier Automatikgängen im Voith Getriebe aus

Foto: Herbert Gross

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Auf der Höhe der Zeit 2018: Nach 25 Jahren Abstinenz erhält der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut wieder einen Gelenkbus, die Typbezeichnung lautet MAN Lion's City G. Damit ist das 25-jährige Gelenkbusjubiläum im 70. Stadtbusjubiläum in Landshut vollkommen. Natürlich ist der 17,98 Meter lange Gelenkbus nun nicht mehr drei-, sondern viertürig ausgeführt. Dies ist einem schnelleren Fahrgastwechsel und immer kürzeren Haltestellenaufenthalten geschuldet, wobei der Trend sich in großen Städten langsam in Richtung Fünftürer hinbewegt. Über Dachluken oder gar Klappfenster verfügt der moderne Stadtbus gar nicht mehr. Standard sind nunmehr Klimaanlagen für den Fahrgastraum. Motorisiert ist der  Gelenkbus mit 360 PS, ihm stehen sechs Automatikgänge im ZF EcoLife Getriebe zur Verfügung

Fotos: Achim Woisetschläger (2)

 

01.05.2018

Neuer Fahrplan – Änderungen auf der Linie 6 Auwaldsiedlung – Eugenbach

Seit heute befahren die Linienbusse des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut eine geänderte Strecke. Sie enden nun nicht mehr in der Sandstraße, sondern fahren in das Neubaugebiet „Landshuter Wasen“, der „neuen“ Auwaldsiedlung am Max-von-Oppenheim-Weg. Mit dieser Änderung werden längere Pausenzeiten für das Personal möglich. Diese waren vonnöten, da es gerade in den Hauptverkehrszeiten zu zum Teil erheblichen Verspätungen kam. Diese Verspätungen werden nun durch ausreichend Pufferzeiten kompensiert, die Busse dürften nun etwas pünktlicher verkehren.

 

20.02.2018

Neue Mercedes-Benz Citaro C2 seit heute im Einsatz

Seit heute sind die drei neuen Mercedes-Benz Citaro C2 im Einsatz. Fahrgäste können die nigelnagelneuen Stadtbusse ab jetzt im Linienbetrieb „probefahren“. Die Fahrzeuge haben die Wagennummern 7514 bis 7516 erhalten und tragen zum Teil sehr ansehnliche Werbebeklebungen. Alle drei Busse sind heute auf der Linie 2/12 und 12/2 von der Altstadt nach Ergolding und zurück im Einsatz.

 

Neu für die Fahrgäste sind je zwei USB-Anschlüsse an den Viererplätzen vorne und hinten. Diese können beispielsweise zum Laden der Smartphoneakkus kostenlos genutzt werden und sind durch eine blau leuchtende runde Umrandung gut zu erkennen – eine tolle Idee seitens des Verkehrsbetriebs und der Stadtwerke Landshut.

 

Den neuen Bussen und dem Fahrpersonal wünschen wir allzeit gute, unfallfreie Fahrt und nette Fahrgäste.

 

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Wg. 7514 stadteinwärts auf der Linie 2 von der Altstadt nach Ergolding und zurück mit einer Werbung für einen hiesigen Zahnarzt – dürfen Zahnärzte eigentlich öffentlich Werbung machen?


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Wg. 7515 stadtauswärts auf der Linie 2 von der Altstadt nach Ergolding und zurück mit "Lasertag" Werbung – diese Werbung ist besonders schön gelungen


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Wg. 7516 stadteinwärts auf der Linie 2 von der Altstadt nach Ergolding und zurück mit dem Klassiker – "Schaufelberger" wirbt bereits seit vielen Jahren mit ähnlicher Werbung auf einem Mercedes-Benz Citaro 1, Wg. 7525

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Handytanke: Doppelte Ladestation für Smartphones & Co. mittels USB-Anschluß – an dieser blau leuchtenden Handytankstelle können zwei Geräte kostenlos geladen werden. Im vorderen Wagenteil sind nochmals zwei Ladestationen vorhanden

 

06.02.2018

Neues Haltestellenhäuschen an der Fachhochschule Landshut

Im Zuge des Neubaus der Mensa auf dem Gelände der (Fach-) Hochschule Landshut am Rande der dort vorbeiführenden Straße aus Richtung Auloh wurde am 07.07.2017 die neue Haltestelle mit Buskap fertiggestellt – noch ohne das neue Wartehäuschen. Dieses wird am 06.02.2018 aufgestellt. Ein neues Haltestellenschild fehlt noch, wird aber vermutlich im Frühjahr aufgestellt, wenn der gefrorene Boden taut.

 

Das optisch modern gestaltete Wartehäuschen ist hübsch anzusehen, jedoch sei es für das Empfinden einiger Studenten sowie einiger befragter Busfahrer viel zu nah an der vielbefahrenen Straße aufgestellt worden. Zudem stünden der Größe der Fachhochschule in Bezug auf die Größe des Wartehäuschens mit zu wenig vorhandenen Sitzmöglichkeiten in keinem Verhältnis. Stadtbusfahrer beklagten auch, der rechte Außenspiegel käme der neuen Überdachung viel zu nahe. Beim Absenken der Stadtbusse für in der Bewegung beeinträchtigte Menschen oder Rollstuhlfahrer käme der Außenspiegel bzw. der Wagenkasten der Busse der neuen überdachten Wartemöglichkeit gefährlich nahe.

 

Eine Vorortbesichtigung bestätigte die Nachteile der neuen Wartemöglichkeit auf die Stadtbusse der Linie 3 und der Studentenbusse der Linie X 33.

 

Wie zu erfahren war, liege die Verantwortung beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Sicherlich handelte dieser im Rahmen gesetzlicher Vorschriften und Regelungen. Aus Gründen der Unfallvermeidung der Fahrgäste und des Schutzes von Fahrgästen vor Spritzwasser von vorbeifahrenden Pkw, Lkw und Bussen, hätte hier mit der Hochschule eine bessere und sicherere Lösung gefunden werden müssen. Diese hätte darin bestehen können, daß das Haltestellenhäuschen hinter dem Geh- und Radweg auf dem Gelände der FH hätte aufgestellt werden können. Die noch nicht aufgestellte neue Haltestellenfahne hätte dabei direkt am geschaffenen Bussteig verbleiben können. So aber ist diese Haltestelle hinsichtlich der Sicherheit wie die Haltestelle am Bismarckplatz in Fahrtrichtung Altstadt neben weiteren Haltestellen der Stadtbusse in Landshut nur eine weitere Farce.

 

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Keine

 

25.01.2018

Moderne Zeiten, moderne Busse

Heute sind drei neue Mercedes-Benz Citaro C2 des Busbauers EvoBus aus Mannheim beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut eingetroffen. Sie werden die Wagennummern 7514 bis 7516 erhalten. Wichtigste Neuerung sind an den Vis-à-Vis Plätzen im vorderen und hinteren Bereich je zwei USB-Ports, die Fahrgäste beispielsweise zum Laden ihrer erschöpften Smartphoneakkus kostenlos nutzen können. Erkennbar sind die USB-Ports an einer Stadtwerkeblau leuchtenden runden Umrahmung.

 

Die neuen Stadtbusse kommen mit neuen, moderner gestalteten Citaro Schriftzügen an Front und Heck daher. Sie sind wie ihre beiden letztes Jahr in Betrieb genommenen Vorgänger, Wg. 7512 und 7513, als Dreitürer mit Türanordnung Innenschwenktür, Außenschwenkschiebetür, Innenschwenktür ausgeführt. Allerdings werden Vorder- und Hintertüren nun nicht mehr elektrisch, sondern wieder pneumatisch geöffnet und geschlossen.

 

7514 bis 7516 verfügen wie 7512 über ein in Landshut bereits traditionell eingesetztes Viergangautomatikgetriebe des Herstellers Voith (7513 bekam dagegen als Testfahrzeug ein ZF Ecolife Sechsgangautomatikgetriebe verpaßt). Die neuen verfügen zudem die in Wg. 7513 getesteten und offenbar für gut befundenen LED-Hauptscheinwerfer (Wg. 7512 dagegen leuchtet noch traditionell mit Halogentechnik).

 

Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis die neuen Citaro das Stadtbild Landshuts bevölkern, denn noch müssen Werbebeschriftungen aufgebracht und die Fahrzeuge in Betrieb gesetzt werden.

 

Wenn neue Busse kommen, müssen alte gehen. Im Gegenzug werden drei Citaro der ersten Generation ausgemustert. Voraussichtlich könnte es sich um Wg. 7525 (Dreitürer, erster Citaro Solo in Landshut), 7534 und 7535 (Zweitürer, ex Unger), oder um 7584 (Dreitürer, ex Scharf), bzw. 7585 (Zweitürer, ex Hollinger) handeln.

 

Mit den neuen Stadtbussen stehen Landshut nun neben anderen Baureihen und Marken insgesamt vierzehn Citaro C2 Solobusse und zehn Citaro C2 Gelenkbusse zur Verfügung, ein durchaus sehenswerter und moderner Fuhrpark. Die Idee in den neuesten Bussen den Fahrgästen USB-Ports kostenlos zur Verfügung zu stellen, gefällt dabei ganz besonders.

 

Bildunterschrift

Heimlicher Blick über die Mauer: Neue Mercedes-Benz Citaro C2 auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut. Beklebt sind die Busse am 11.02.2018 schon, sie tragen jedoch noch kein amtliches Kennzeichen

 

01.01.2018

70 Jahre, fünf Jubiläen beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut

Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut feiert dieses Jahr gleich fünf Jubiläen. Im einzelnen sind dies:

 

70 Jahre Stadtbusse in Landshut

 

70 Jahre Linie 1 Hauptbahnhof – Bismarckplatz – Altstadt – Achdorf (Kupfereck) u. z.

 

65 Jahre Linie 4 Piflaser Weg – Altstadt – Dammstraße (Schwimmschule) u. z.

 

25 Jahre Gelenkbusse in Landshut

 

10 Jahre Airport Linie Landshut – Flughafen München u. z.

 

Diese wichtigen Jahrestage der Landshuter Nahverkehrsgeschichte schreien förmlich nach einem rauschenden Fest beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Das scheint jedoch eher fraglich. Denn in der Vergangenheit haben sich die Stadtwerke Landshut nicht gerade mit Ruhm bekleckert was deren Bezug zur Geschichte und Tradition betrifft. Andere Verkehrsbetriebe in Deutschland sind hier bedeutend weiter. Doch lassen wir uns überraschen was das Jahr für uns bereit hält.

 

Quelle Lorbeerkranz (siehe oben): Pixabay.com

Vielen Dank für die Genehmigung zur Verwendung

 

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Vergangenheit und Gegenwart: Einer der ersten Stadtbusse in Landshut aus dem Jahre 1948, ein Henschel/Wegmann/SSW 6500 II, auf der Linie 3 und eines seiner heutigen Gegenstücke, ein Mercedes-Benz Citaro C2 auf der Jubiläumslinie 1

Foto links: Sammlung Ralf Fachtan †

Archiv Achim Woisetschläger

Bildunterschrift

Tradition: Ein MAN SL 202 auf der  Jubiläumslinie,  4. Diese Linie ist im Gegensatz zu den anderen beiden eher schwächer frequentiert, dennoch ist sie ebenfalls eine der wichtigen Linien in Landshut

Bildunterschrift: Nummer 1

Erster Gelenkbus in Landshut, ein MAN NG 272.2. Dieser ist noch heute erhalten – sehen Sie hierzu auch unter "IG BUS LANDSHUT". Dieses Jahr soll nach 25 Jahren Abstinenz wieder ein Gelenkbus von MAN, ein Lion´s City, nach Landshut geliefert werden

Bildunterschrift

Der letzte: Der letzte Airport Bus in Landshut ist der elfte, ein Mercedes-Benz Tourismo. Die Linie wird in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut und dem Busunternehmen Scharf betrieben. Durch Direktverbindungen per DB-Zügen ist der Weiterbetrieb der Airport Linie Landshut – Flughafen München gerade zum Ende des zehnten Betriebs- und Jubiläumsjahres nicht mehr möglich

Fotos (4): Achim Woisetschläger

 

24.09.2017 / 16.12.2017

20-Minuten-Takt – Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Wer hat soviel Pinke-Pinke …?

Gedanken zum Bürgerbegehren

Ein Bürgerentscheid bei den diesjährigen Wahlen zum Thema „Sind Sie dafür, daß die Stadt Landshut das Angebot der Stadtbuslinien im Stadtgebiet um 30 Prozent erhöht, insbesondere durch Wiedereinführung des 20-Minuten-Taktes (statt 30-Minuten- Takt)?“ führte sicherlich zu heller Aufregung bei der Führung der Stadtwerke Landshut, aber auch sicher bei den Stadträten und dem Oberbürgermeister.

 

Der ehemalige Leiter des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut und einer der mitverantwortlichen Stadträte sind der Meinung, die Mehrheit der Autofahrer stiegen auf den Stadtbus um, wenn dieser häufiger fahren würde. Nicht bedacht haben die Verantwortlichen des Bürgerbegeherens jedoch, daß man die Stadtbusse nicht einfach nur jetzt alle 20 Minuten fahren läßt, sondern daß das Vorhaben weitreichende Folgen hat: Eine eigene vorsichtige Schätzung ergibt, es werden etwa 20 neue Busse benötigt – je nachdem auf welchen Linien der neue Takt eingeführt werden soll. Doch die überdachten Abstellmöglichkeiten für die neuen Fahrzeuge sind für aktuell vorhandene Busse ohnehin schon zu knapp. Es wird vermutlich eine neue Halle benötigt, die das derzeitige Betriebsgelände in der Schulstraße 1 in Landshut schlecht hergibt. Eigentlich bedarf es hierfür einen neuen Betriebshof an einem anderen Standort. Die Wartung der zusätzlichen Fahrzeuge wäre nur in einer größeren Werkstatt als der vorhandenen möglich. Zudem bräuchte man für die zusätzlichen Aufgaben auch mehr Werkstattpersonal und für die Bedienung der zusätzlichen Stadtbusse auch mehr Fahrpersonal – also mindestens 20 x 2 plus x als Puffer geht man von 20 neuen Bussen aus.

 

Wer das bezahlen soll ist hier die große Frage, zumal Landshut laut Presse keine finanziellen Möglichkeiten und in Landshut sich straßenplanerisch bis dato nicht viel getan hat: Staus zu den Hauptverkehrszeiten durch immer mehr Verkehr verursacht auch durch den Zuzug nach Landshut, eine florierende Wirtschaft und immer mehr Studenten. Es sieht zum Zeitpunkt des Bürgerbegehrens und auch zum Ende des Jahres 2017 so aus, als würden die Macher des Bürgerbegehrens dafür verantwortlich sein, daß zu den Hauptverkehrszeiten in Landshut einfach nur mehr Stadtlinienbusse im Stau stehen, für die der Fahrgast letztendlich die Quittung erhält. Es sei Geld da, man müsse es nur abschöpfen, hieß es von einem der mitverantwortlichen Stadträte – dies habe Innenminister Joachim Herrmann so gesagt. Gespannt dürfen die Landshuter in jedem Fall sein, ob das Bürgerbegehren eine gute Entscheidung war und was sich in den nächsten Monaten so tut. – Wir halten Sie auf dem Laufenden …

 

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Auf die Stadtwerke Landshut kommt Großes zu: Mit dem 20-Minuten-Takt werden neue Fahrzeuge und neue Verbindungen wahrscheinlich. Bleibt zu hoffen, daß dies auch bezahlbar bleibt – für das Unternehmen und die Fahrgäste

 

19.11.2017

Regensburg bekennt sich seiner Tradition

                                                        – Landshut hinkt hinterher

Am Sonntag, 19.11.2017, fand im benachbarten Regensburg beim Verkehrsbetrieb eine Rundfahrt mit einem Youngtimer-Stadtbus statt.

 

Pünktlich um 10 Uhr wurde vor der Fahrt noch eine kleine Präsentation der Historie, Gegenwart und Vision des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Regensburg durchgeführt. Reich bebildert erhielten die 45 Teilnehmer der Fahrt einen guten Einblick in die Geschichte des Nahverkehrs, aktuelle Gegebenheiten und Informationen zu Fahrzeugen und über die Entwicklung des Verkehrsbetriebs in den nächsten Jahren.

 

Dabei ist besonders hervorzuheben, daß sich die interessierte Betriebsleitung im Gegensatz zum Beispiel zu den Stadtwerken Landshut seit kurzem ihrer Tradition bekennt und ehemalige, nun historische Regensburger Fahrzeuge versucht ausfindig zu machen, zu erhalten um so der breiten Öffentlichkeit ein Stück Regensburger Verkehrsgeschichte zugänglich zu machen. Ein positives Image und Echo seitens der Bevölkerung dürften die historischen Stadtbusse in jedem Fall generieren. Aber auch die fünf im Mai diesen Jahres in Dienst gestellten umweltfreundlichen Elektromidibusse zeugen von Interesse und Innovationsfreude des Regensburger Verkehrsbetriebs. Die geplante (Wieder-) Eröffnung einer Straßenbahnlinie zeigt, wohin die Reise in Regensburg in Zukunft gehen könnte.

 

Wohl genährt mit Krapfen und Kaffee im Bauch ging es gegen 10.30 Uhr dann mit dem MAN SG 242 Gelenkbus vom Baujahr 1991 auf verschiedenen Linien auf große Fahrt durch das Regensburger Stadtgebiet. Bei zum Teil widrigem Wetter waren die zahlreichen Fotohalte wirklich ein Lichtblick am Horizont.

 

Nette Fahrgäste, zu fast 100 Prozent ausgebuchte Sitzplätze, disziplinierte Hobbyfotografen, eine hervorragende Organisation, die Rundfahrt war ein voller Erfolg!

 

Vielen Dank für den schönen Sonntag, vielen Dank daß sich ein weiterer deutscher Verkehrsbetrieb mit seiner Betriebsleitung seiner Tradition bekennt und historische Stadtbusse der Nachwelt erhalten möchte.

 

Wir freuen uns auf viele Festlichkeiten und Fahrten mit schönen historischen Stadtomnibussen in Regensburg. Die werden sicherlich alle ein voller Erfolg.

 

Es bleibt zu hoffen, daß sich auch hier in Landshut etwas bewegt und zum Beispiel im kommenden Jahr das Jubiläum 70 Jahre Stadtbus, 25 Jahre Gelenkbus und weitere Jubiläen begangen werden. Frei nach dem Motto der Regensburger "Wir wollen mehr anbieten als nur Busfahrten von A nach B".

 

Bildunterschrift

Rundfahrt im Stil der 1990er: MAN SG 242, Baujahr 1991 an der Uni in Regensburg. Mit 240 PS ging es etwa drei Stunden kreuz und quer mit netten Fahrgästen durch das Stadtgebiet

 

15.11.2017

E-Ticket eingeführt

Seit heute ist in den Landshuter Stadtbussen, im Infopunkt am Hauptbahnhof und in der Servicestelle in der Altstadt das nagelneue E-Ticket erhältlich.

 

Mit diesem hält fahrscheintechnisch das digitale Zeitalter auch in Landshut bei den Fahrgästen Einzug. Kunden können sich die scheckkartengroße Plastikkarte kostenlos und anonym holen und diese im ersten Schritt entweder mit Wochenkarten oder Monatskarten aufbuchen lassen. Das elektronische Ticket dient als Fahrschein und ersetzt diesen auf Wunsch in Papierform.

 

Beim Einsteigen hält der Fahrgast sein bebuchtes E-Ticket einfach an den Fahrscheindrucker beim Fahrer. Dieser sieht sofort, welche "Fahrkarte" der Kunde hat.

 

In naher Zukunft werden auch andere Fahrscheine auf dem E-Ticket möglich sein. Im letzten Schritt werden diese sogar auf dem Mobiltelefon möglich sein. Doch bis dahin dauert es noch ein Weilchen. Fahrscheine in Papierform wird es auch weiterhin geben.

 

Es bleibt abzuwarten, wie die neuen "Fahrscheine" seitens der Fahrgäste, insbesondere der älteren, angenommen werden und ob die Technik einwandfrei funktioniert. Die Einführung jedenfalls war vielversprechend.

 

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Keine

 

29.10.2017

2007 – 2017

Kein schönes Jubiläum – 10 Jahre Blau

Zehn Jahre ist es nun her, daß das verantwortliche Oberhaupt der Stadtwerke Landshut quasi in einer Nacht- und Nebelaktion ein neues Farbschema für die Landshuter Stadtbusse umsetzte. Seit 1948 sind Linienbusse der Städtischen Verkehrsbetriebe Landshut bzw. der Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb in den Stadtfarben Landshuts in Rot- und Weißtönen lackiert. 59 Jahre fuhren unsere Stadtbusse immer im „Landshut Design“ durch Landshut.

 

Von Rot und Weiß änderte sich die Farbe Mitte der 1960er Jahre lediglich auf Rubinrot und Elfenbein. Diese war bis 1996 aktuell und wurde 1997 mit der Lieferung von neuen Gelenkbussen auf Verkehrsrot und Reinweiß geändert.

 

2007 aber – in nicht einmal einem Monat – werden Hals über Kopf sämtliche Stadtbusse in Blau umlackiert, erhalten neue blaue Zierstreifen und neue Eigentümerbeschriftungen verpaßt. Wg. 7532 war der erste seiner Art, Neufahrzeuge werden bereits ab Werk so geliefert. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Abend Linie Busse keine verkehrsrote Stoßstange und Zierstreifen mehr, diese sind fortan in Brilliantsilber ausgeführt.

 

Die sicherlich mehrere zehntausend Euro teure Umlackierungsaktion bleibt seitens der Bevölkerung natürlich nicht unbemerkt. Unter den (Alt-) Landshutern und Fahrgästen erfolgt ein Aufschrei und größter Unmut. – Das ist nun leider auch schon wieder zehn Jahre her. Einziger hübscher Farbtupfer ist die Buslounge, ein Partybus, der mit Stoßstange in Gold und Wagenkasten in dunklen Blautönen mitsamt geschwungenen Ornamenten und Zierstreifen optisch positiv auffällt.

 

Es ist aus heutiger Sicht immer noch unverständlich, warum die Verantwortlichen ihre Tradition nach 59 Jahren aufgegeben haben und immer noch aufgeben, indem die blaue Lackierungswut nicht wieder rückgängig gemacht wird.

 

Bleibt zu hoffen, daß ein kluger Mann eines Tages sich der Tradition besinnt und die kalte blaue Farbe gegen die Stadtfarben Rot (-Weiß) wieder verbannt.

 

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Stangerlbus in den Stadtfarben Rot-Weiß im Farbschema ab 1948 bis 1964: Am Hauptbahnhof Landshut wartet ein Henschel/Wegmann/SSW 6500 II Kriegseinheits-Obus auf seine Weiterfahrt

Foto: Sammlung Ralf Fachtan † – Du bist allgegenwärtig

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Von 1965 bis 1996 aktuell ist das Farbschema in Rubinrot-Elfenbein: Ebenfalls am Hauptbahnhof ist der 1990 gelieferte MAN SL 202 zu sehen


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Ab 1997 wird die Farbgebung der Landshuter Stadtbusse auf Verkehrsrot-Reinweiß umgestellt: Ein Evo Bus (Mercedes-Benz) Citaro von 2003 wartet am Hauptbahnhof auf Fahrgäste


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Abend Linie Bus 1.0 in Verkehrsrot-Signalblau in angepaßtem "Landshut Design": Mercedes-Benz Citaro vom Baujahr 2005 am Hauptbahnhof Landshut


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Doch der Wandel vollzog sich nicht ohne Probleme: Zwitterbus Mercedes-Benz Citaro von 2004 mit verkehrsroter Stoßstange, neuer Eigentümerbeschriftung und neuem himmelblauem Zierstreifen am Hauptbahnhof Landshut – nur weniger als eine handvoll dieser Zwitterfarbgebungen waren für ein paar Tage im Landshuter Stadtbild zu sehen. Dabei wären sie ein guter Kompromiß gewesen: Bus in den traditionsreichen Stadtfarben Rot-Weiß und Betreiber als Kompromißlösung in Blau. Der Zierstreifen hätte hier nur in Rot bleiben sollen


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2006 vollzog sich in Landshut bei den Stadtlinienbussen von heute auf morgen ein Wandel, als ein 2004er Mercedes-Benz Citaro von Verkehrsrot auf Himmelblau umlackiert wird. Auch die Eigentümerbeschriftung und die Farbe der Zierstreifen ändern sich. Der erste mit blauen Ohren am Hauptbahnhof Landshut


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Neufahrzeuge werden fortan in diesem Farbschema geliefert: Hier ein facegelifteter Mercedes-Benz Citaro, Baujahr 2009, am Landshuter Hauptbahnhof


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Abend Linie 2.0 Neufahrzeuge werden fortan in Brillantsilber-Signalblau geliefert: Hier ein facegelifteter Mercedes-Benz Citaro, Baujahr 2010, an der Endhaltestelle der Linie 7 in Mitterwöhr. Er weist im Gegensatz zu allen zuvor gelieferten Neufahrzeugen über einen fließend integrierten Überlandlinienbus-Zielkasten an der Front auf


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Auf (schönen) Abwegen ist die Buslounge betreffend der Farbgebung: Gold und dunkle Blautöne mit geschwungenem statt eckigem Zierstreifen zieren den einzigen Landshuter Partybus. Er macht hier am Messepark eine kurze Pause nicht um Partygäste aufzunehmen und zu bespaßen, sondern um gleich als Schulbus im Stadtgebiet unterwegs zu sein. Der geschwungene Zierstreifen sollte alle Landshuter Stadtbusse zieren, sie stehen den eckigen Bussen sehr viel besser zu Gesicht als das Kantendesign

 

09.10.2017

1966er M•A•N 750 HO-M 11 A (Metrobus) wieder in Landshut – Ausflug mit einem alten Bekannten wider Willen

Einen alten Bekannten führte heute eine – leider nur viel zu kurze – „Sonderfahrt“ nach Landshut zu seiner früheren Wirkungsstätte, dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut.

 

Wg. 50, ein ehemaliger Stadtbus des Typs M•A•N 750 HO-M 11 A (Metrobus) vom Baujahr 1966, heute wohlverdienter Pensionär, sollte eine längere Ausfahrt nach München unternehmen. Er sollte dort zum zehnjährigen Jubiläum des MVG-Museums am 21.10.2017 präsentiert werden. Doch hat ein älterer Herr im Ruhestand halt so seine kleinen Wehwehchen. Beim Verkehrsbetrieb mußte er eine kurze Pause einlegen, da ihm die Puste ausging und er doch sehr schwitzte. Die Dehydration war so groß, daß der Ruheständler seine Fahrt erst einmal wieder zurück in sein Quartier außerhalb Landshuts machen mußte, wo er verarztet werden wird. Er wurde sofort von Stadtwerke-Mitarbeitern umringt und bestaunt. Ob er am Jubiläumstag teilnehmen kann, an dem einige Busold- und -youngtimer und ein nagelneuer Elektrobus aus Holland präsentiert werden sollen, steht noch in den Sternen.

 

Schön wäre sicher ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten, der in Landshut 24 Jahre Dienst getan hat – dann eben in München und nicht in Landshut. In jedem Fall ist ein Besuch des MVG-Museums ein lohnender Besuch – nicht nur für Busfans und Freunde der Nahverkehrsgeschichte. Und vielleicht, ganz vielleicht ist ja „unser“ Metrobus auch dabei …

 

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Damals und heute: Mit 24 Jahren noch jung und knusprig, ist der M•A•N 750 HO-M 11 A (Metrobus) 1990 noch im Einsatz. – Mit 51 Jahren am 09.10.2017 wieder an seiner früheren Wirkungsstäte im Betriebshof kurz vor seiner Heimfahrt aufgrund einiger kleinerer Gebrechen


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So müssen Inneneinrichtungen sein: Ohne Plastik nur aus hochwertigen Materialien Metall, Holz, Glas und ein wenig Gummi. Die weichen Kunstledersitze wissen zu gefallen, das sonore Motorengeräusch ist bei Geschwindigkeiten zwischen 40 und 50 km/Std. (ja, so hieß das damals) am angenehmsten


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Auf kleiner Waltz: M•A•N Diesel 750 im Grün bei seiner Heimreise. Als einer der formal schönsten Omnibusse weiß der elf Meter lange Stadtbus aus jeder Perspektive zu gefallen

 

10.10.2017

Neuer Flughafenbus on Air

Ab heute wird der neue kürzlich zu den Stadtwerken Landshut überstellte und zwischenzeitlich beklebte Airportbus für die Airport Linie Landshut – Flughafen München und zurück eingesetzt. Die eigentliche Werbefläche ist noch frei.

 

Beim Fahrzeug mit der Wagennummer 7411 handelt es sich wie gewohnt um einen Mercedes-Benz Tourismo von Evo Bus. Er verfügt über 15 Sitzreihen und einen eingebauten Rollstuhllift. Für die Fahrer steht erstmals eine ZF Ecolife Sechsgangautomatik zur Verfügung. Da für den Betrieb der Linie lediglich drei Busse benötigt werden, wird Wagen 7408 an das Busunternehmen Scharf, den Koopertionspartner der Stadtwerke Landshut zum Betreiben der Airport Linie, abgegeben. Mit der Abgabe stehen drei Busse mit drei verschiedenen Getriebearten zur Verfügung: Wg. 7409 mit manuellem Sechsganggetriebe, Wg. 7410 mit automatisierten Achtganggetriebe ohne Kupplungspedal und Wg. 7411 mit Sechsgangautomatik.

 

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On Air: Seit 10.10.2017 unterwegs ist der neue Mercedes-Benz Tourismo, Wg. 7411, auf der Airport Linie Landshut Flughafen München u. z. des Busunternehmens Scharf in Association with den Stadtwerke Landshut – mittlerweile auch vollständig beklebt

 

06.06.2017

30.06.2017 115 Jahre Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut

                                           1902 2017

Dieses Jahr feiert der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut sein 115. Bestehen. Der Jubilar ist seit jeher in städtischer Hand. Er hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich:

 

Am 30.06.1902 wird der öffentliche Nahverkehr in Landshut mit einer meterspurigen Pferdebahnlinie, der „Trambahn Landshut“, aufgenommen. Sie verkehrte zwischen Bahnhof und Dreifaltigkeitsplatz.

 

Durch kontinuierliche Fahrgaststeigerungen ist die maximale Beförderungsleistung jedoch schnell erreicht, so daß am 15.01.1913 die elektrische „Städtische Straßenbahn“ eröffnet wird. Die alten Pferdebahnwagen werden den Triebwagen fortan als Beiwagen in umgestalteter Farbgebung angehängt. Sie verkehrte zwischen Altstadt und Hauptbahnhof.

 

Der 19.03.1945 im 2. Weltkrieg war ein schwarzer Tag für Landshut und seine Bevölkerung, als die Tram nach einem Luftangriff und vollständiger Zerstörung von Hauptbahnhof, Straßenbahndepot in der Seligenthaler Straße und dem größten Teil des Wagenparks, stillgelegt werden mußte. Das war das Ende der Straßenbahnära in Landshut. Sie wurde nicht mehr aufgebaut.

 

Am 27.11.1948 wird den Landshutern ein völlig neues Beförderungssystem vorgestellt. Drei Oberleitungsbuslinien der „Städtische Verkehrsbetriebe Landshut“ gehen ans Netz. Es entstehen die Linien 1, 2 und 3. Die Linie 3 kennen viele Landshuter, führt sie von der Siedlung, also der Wolfgangsiedlung, über den Hauptbahnhof nach Schönbrunn – ähnlich wie heute. Doch auch diese Beförderungsart stößt schnell an ihre Grenzen, so daß 1949 Personenanhänger angeschafft werden mußten. Alle Fahrzeuge werden in einer provisorischen Halle an der Niedermayerstraße untergebracht und gewartet.

 

Einen Meilenstein im Personennahverkehr in Landshut stellt der 20.04.1953 dar, wird an diesem Tage die Ära des Dieselbusbetriebs – so wie wir ihn heute kennen – eingeläutet. Dieselbuslinien verstärken nun die Obuslinien. 1955, 1957, 1961, 1962, 1963 und 1965 werden weitere Dieselomnibusse angeschafft. Ein Jahr später wird die gesamte Linienführung geändert, was weitere neue Busse erforderlich macht. Mittlerweile sind die Kosten und der Unterhalt für Dieselfahrzeuge in etwa gleich hoch wie die der Elektrobusse. Die Unterhaltskosten für die Oberleitungen bei dieselbetriebenen Bussen entfallen hierbei natürlich, ein wirtschaftlicher Aspekt gegen die elektrischen Busse. Am 31.07.1966 werden die Oberleitungsbusse ausgemustert – das Ende des Obusbetriebs in Landshut. Seit Anfang der 60er Jahre werden die Busse im neuen Betriebshof in der Schulstraße gewartet und untergestellt. Der Betrieb firmiert seit Anfang der 70er Jahre als „Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb“.

 

In Landshut werden Stadtbusse eingesetzt, die während der Obuszeit zur Kapazitätserweiterung um Personenanhänger erweitert wurden. Durch ein gesetzliches Verbot in den 1960er Jahren dürfen extra mitgeführte Anhänger nicht mehr ge- und benutzt werden. Die Fahrgastzahlen steigen dennoch so kontinuierlich an, daß sehr spät neue Systeme der Fahrgastbeförderung erprobt und eingesetzt werden müssen. Seit dem 08.10.1993 verkehren in Landshut daher Gelenkbusse, die die direkten Nachfahren der Omnibusse mit Personenanhänger sind. Das ist nun auch schon wieder knapp ein Vierteljahrhundert her. Wie doch die Zeit vergeht.

 

Das Jahr 2008 hat für viele Fahrgäste und die Bevölkerung einen negativen Beigeschmack: Die Stadtfarben Landshuts Rot-Weiß – seit vielen Jahrzenten an den Landshuter Personenbeförderungsmitteln in verschiedenen Farbtönen zu sehen – werden von den Verantwortlichen der Stadtwerke binnen weniger Monate geändert. Fortan sind die Busse in Weiß-Blau unterwegs. Das bewirkt einen Aufschrei und völliges Unverständnis bei den Landshutern. Noch heute stößt das einigen älteren Landshutern übel auf. Es bleibt zu hoffen, daß findige Verantwortliche das heute vermeintlich Unmögliche eines Tages möglich machen und die Landshuter Omnibusse wieder in den Stadtfarben in Rot- und Weiß-Tönen erstrahlen lassen – dabei können die Stadtwerke Landshut als Betreiber sicherlich die Farben Blau-Weiß beibehalten.

 

Es ist schade, daß sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut nicht wirklich zu seiner Tradition bekennt: Lackierung der Fahrzeuge in Rot-Weiß, aber auch in regelmäßigen Abständen einen Tag der offenen Tür anzubieten, so wie das beispielsweise Nürnberg-Fürth und andere deutsche Verkehrsbetriebe tun. Sie generieren damit neue Kunden und bieten Interessierten viel zum Thema Bus und Busbetrieb, könnten neue Auszubildende werben, Oldtimerfahrten anbieten, in Ausstellungen ihre Geschichte zeigen, den Werkstätten- und Reinigungsdienst dem interessierten Publikum näherbringen. Zudem könnten Fahrgäste erfahren, warum es bei öffentlichen Personennahverkehrsmitteln oftmals zu nicht selbst verschuldeten Verspätungen kommt, die bei den Kunden so ungern gesehen werden, wie sich ein Bus fährt, lenkt und bremst, wie groß ein derartiges Fahrzeug ist, zu welchen Problemen es im Straßenverkehr kommt, mit welchen Problemen Busfahrer tagtäglich zu kämpfen haben, und und und. Doch leider gibt es offenbar daran kein Interesse und dieses Jahr auch keine solche Feier.

 

Es bleibt abzuwarten, welche geschichtlichen Ereignisse den Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut noch ereilen wird. Es bleibt abzuwarten, wie der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut sich in Zukunft entwickelt und der Personennahverkehr in Landshut in einigen Jahren aussieht. Welche Traktionsarten zur Verfügung stehen, ob autonom oder mit Personal bestückt, wir werden es erfahren – tagtäglich und gerne auf der Linie.

 

Lieber Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut: Alles, alles Gute zum 115. Geburtstag. Und bleib´ uns noch lange in der Form erhalten.

 

Quelle Lorbeerkranz (siehe oben): Pixabay.com

Vielen Dank für die Genehmigung zur Verwendung

 

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Trambahnwagen aus dem Lieferjahr 1902 mit Pferdebespannung: Neun Trambahnwagen stehen 14 Pferden gegenüber. Zudem werden drei offene Sommerwagen und drei Postwagen geliefert und eingesetzt


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Elektrische Tram von M.A.N/SSW aus dem Lieferjahr 1912: Sechs elektrisch angetriebene Straßenbahntriebwagen stehen fünf Beiwagen, davon vier ehemaligen Pferdetramwagen, und einem Gepäckwagen gegenüber. Die Postverwaltung setzt wiederum eigene Fahrzeuge ein – dieses Mal sind dies zwei elektrische Posttriebwagen


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Henschel/Wegmann/SSW aus dem Lieferjahr 1948/1949: Das Fahrgestell der vier gelieferten Oberleitungsbusse, Wg. 2 – 5, wurden von Henschel gebaut, der Aufbau stammt von Wegmann Waggonbau, die elektrische Ausrüstung von den Siemens-Schuckert-Werken. Der kantige Wagenaufbau ist der Kriegszeit geschuldet, die rasche, einheitliche und rationelle Fertigung forderte. Während des zweiten Weltkriegs wurde vieles einheitlich und rationell gefertigt – Lokomotiven, Güterwagen, Lkw und natürlich auch Waffen, Panzerfahrzeuge und dergleichen. Daher spricht man hier auch von einem Obus der "Kriegseinheitsbauart"


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Büssing Senator 12 aus dem Lieferjahr 1963: Zwei derartige Fahrzeuge erhielten die Städtischen Verkehrsbetriebe Landshut von diesem Stadtbustyp. Im Gegensatz zu allen vorher gelieferten Omnibussen weisen Wg. 40 und 41 nicht mehr die Büssing-typischen Unterflurmotoren hinter der Vorderachse auf der Türseite auf, vielmehr befindet sich der Motor nun im Heck. Künftig werden alle gelieferten Dieselbusse mit dieser Motoranordnung geliefert. Merkmal der Senator-Baureihe sind nach vorne schräg gestellte Seitenfenster – das war der Geschmack der damaligen Zeit

Fotos (4): Sammlung Ralf Fachtan †

Ralf, Du bist immer bei uns

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MAN NG 272.2 aus dem Lieferjahr 1993: Der im Vorderwagen podestlose Niederflurgelenkbus aus einer Serie von vorerst zwei Stück. Ab 1966 wurden alle Stadtbusse in Elfenbein und Rubinrot geliefert. Hier ist das Fahrzeug 7560 am Hauptbahnhof nach seinem mittäglichen Schulbuseinsatz vor der Leerfahrt zum Betriebshof in die Schulstraße beim Personalwechsel zu sehen


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Mercedes-Benz Citaro, auch O 530 genannt, aus dem Lieferjahr 2004: Geliefert seit jeher in den Landshuter Stadtfarben in Weiß-und-Rot-Tönen, erhielt dieses Fahrzeug als erstes 2008 die neuen Stadtwerke-Farben Weiß-Blau. Sukzessive werden binnen kürzester Zeit bis auf zur Ausmusterung anstehender Busse sämtliche Stadtbusse umlackiert. Diese Aktion kostete den Steuerzahler sicherlich mehrere 10.000 Euro. Ohne zu bedenken, daß sich hiermit die Geschichte des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut verändern wird und sich viele Landshuter Bürger und Fahrgäste aufregen werden. Offenbar wollte(n) sich gewisse(r) Verantwortliche(r) ein Denkmal setzen. Einen Satz blaue Ohren hätte es hierfür geben sollen ... so wie sie Wg. 7532  auf diesem Foto zeigt

Fotos (3): Achim Woisetschläger

 

12.08.2017

Hallooo!

Bunter Bilderbogen zur Landshuter Hochzeit 1475

Alle vier Jahre findet in der niederbayerischen Regierungshauptstadt Landshut die "Landshuter Fürstenhochzeit 1475" statt, bei der Hunderte von Mitwirkenden die Hochzeit zwischen dem Landshuter Herzogssohn Georg der Reiche mit der polnischen Königstochter Hedwig im Jahre 1475 in historischen Kostümen nachspielen.

 

"Himmel Landshut, Tausend Landshut", schallte es an vier Wochenenden im Juli 2017 durch die altbayerische Herzogstadt Landshut. "Hallooo!" Welcher Besucher hat den Ausruf der etwa 2.400 Darsteller nicht noch im Ohr? – Das mittelalterliche Fest ist weit über die Grenzen Europas hin bekannt und "das" Ereignis in und um Landshut. Die Tribünenfeste muß jeder einmal mitgemacht haben.

 

Für die Fast-70.000-Einwohner-Stadt ist die Belastung durch zusätzlichen Pkw-Verkehr schwer zu verkraften. Daher leistet der Verkehrsbetrieb, der durch die Stadtwerke Landshut betrieben wird, einen großen Beitrag die Innenstadt von Verkehr, Abgasen und Lärm weitgehend frei zu halten. "Wir bewegen Massen", wäre ein guter Werbeslogan, werden hier gerade in diesem Monat zusätzlich Zehntausende von Menschen sicher und unfallfrei an ihr Ziel gebracht.

 

Eine logistische Meisterleistung hinsichtlich Planung, Organisation und Durchführung, die dem Personal – egal ob Verwaltung, Fahrpersonal, oder Werkstättendienst und dem Material – so einiges abverlangt.

 

Beteiligtem Personal an dieser Stelle auch einmal ein herzliches "Dankeschön" – ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen!

 

Ein bunter Bilderbogen soll nicht die Landshuter Fürstenhochzeit an sich, sondern das Drum-Herum einmal beleuchten und in ausgewählten Bildern zeigen.

 

Viel Freude damit!

 

Bildunterschrift

Blick von den Tribünen der Landshuter Altstadt mit geschmückter Altstadt: Wg. 7594, ein Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbus, auf der Linie 3 Wolfgangssiedlung – Auloh wartet mit Fähnchenschmuck auf Fahrgäste. Das weiß-blaue "Fahnderl" steht für Bayern, über dem Fahrer das rot-weiße Fähnchen zeigt die Stadtfarben Landshuts. Die Tribünen laden zum Verweilen und Brotzeitmachen ein. Auf ihnen werden zu veranstaltungsfreien Zeiten die berühmtberüchtigten "Tribünenfeste" gefeiert


Bildunterschrift

Haltestelle Christuskirche, Blickrichtung Ländtorplatz: Hielten vor vier Jahren zur letzten "LAHO" die Stadtbusse direkt am Ländtorplatz quasi neben der Altstadt, war dieses Jahr alles anders. Aus Sicherheitsgründen in einer Zeit voller Terror gab es einen großen Sicherheitsbereich ohne fließenden Verkehr. Die Haltestelle wurde an die Christuskirche verlegt (unten). Zu sehen Wg. 7512, ein Mercedes-Benz Citaro C2, links Wg. 7533, der "Dienstwagen" eines Verkehrsmeisters


Bildunterschrift

Wendemanöver: An der Christuskirche ankommende Busse mußten zum Wenden und zur Weiterfahrt in Gegenrichtung von der Luitpoldstraße über die Maistraße umgeleitet werden. Im Hintergrund der Turm der St.-Martinskirche. Oben dirigiert ein Verkehrsmeister höchstselbst Wg. 7573, einen Mercedes-Benz Citaro Facelift Gelenkbus. Darunter biegt Wg. 7560 in Fahrtrichtung Hauptbahnhof von der Maistraße auf die Luitpoldstraße ein. Bei letzterem handelt es sich um einen Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbus


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Umleitung Maistraße: Für den übrigen Verkehr gesperrt, war diese nur den Stadtbussen vorbehalten. Wg. 7531, ein Mercedes-Benz Citaro, führt den Konvoi an, gefolgt von 7575, einem Citaro G Facelift. Wg. 7542, ein Citaro Solo Facelift, biegt gerade um die Kurve


Bildunterschrift

Christuskirche in Fahrtrichtung Hauptbahnhof: Während der Festumzüge und der Ruhe nach und vor dem (An-) Sturm wurden die Shuttle-Busse an den Haltestellen bereitgestellt und geparkt, hier in einer Reihe Wg. 7506, gefolgt von einem Mercedes-Benz Citaro C2 G, Wg. 7560, und C2, Wg. 7507, sowie Citaro Facelift, Wg. 7544


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Nach dem Fest ist vor dem Fest: Die Luitpoldstraße wird gerade wieder für den Individualverkehr freigegeben, der Ansturm auf die Stadtbusse ist enorm. Wg. 7546, ein Mercedes-Benz Citaro Facelift, geht vor Last bereits in die Knie, während Wg. 7501 in zweiter Reihe die Haltestelle anfährt. Beim überholenden Fahrzeug handelt es sich um einen Solaris Urbino 12


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Blick neben der Isar auf die Martinskirche und die dahinter liegende Burg Trausnitz: Die Kirche wurde um 1385 gebaut und um 1500 fertig gestellt. Zur Landshuter Fürstenhochzeit im Jahre 1475 befand sich diese also noch im Bau. Der Turm ist mit 130,1 Metern der höchste Backsteinturm der Welt und der höchste Kirchturm Bayerns


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Nettes Detail am Rande: Buxkranz´l im "Dienstwagen", einem Mercedes-Benz Citaro, Wg. 7533, der einem diensthabenden Verkehrsmeister am Rande der Christuskirche als Unterstand, Pausenraum und Gefährt für anfallende Sonderfahrten zur Verfügung stand                               >>>


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Hallooo! – Während der drei Wochen der Landshuter Hochzeit beflaggt und bei Leerfahrten bzw. Pausen mit dem "Schlachtruf" der mitwirkenden Darsteller beschildert – die Landshuter Stadtbusse. Übrigens auch gerne von Touristen fotografiert. Hier im Bild Wg. 7544, ein Mercedes-Benz Citaro Facelift


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Dienst am Kunden: Zwei Verkehrsmeister des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut bei der Arbeit und der Auskunft hier an Wg. 7503, einem Mercedes-Benz Citaro C2, und darunter an Wg. 7546, einem Citaro Facelift. Davor wieder ein C2, Wg. 7507

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Standortwechsel Isargestade/Zweibrückenstraße: Auch dort war so einiges geboten. Oben ist Wg. 7513, ein Mercedes-Benz Citaro C2 mit abweichendem ZF-Ecolife Automatikgetriebe und 6 Gängen, anstatt dem üblichen Voith 4-Gang-Automatikgetriebe direkt am Isargestade zu sehen. Dahinter die "Terror-Barriere" in Form von orangen Lkw der Stadt Landshut.


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Links oben ein freundlicher Gruß eines netten Busfahrers vor Wg. 7507. Dahinter Wg. 7504 und dahinter 7561. Die Fahrzeuge gehören der Citaro C2 Baureihe an.


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Links unten: Ebenfalls brandneu wie Wg. 7513, ist der Mercedes-Benz Citaro C2 G, Wg. 7563, von 2017. Dahinter ganz in Weiß Wg. 7594


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Standortwechsel Kupfereck: Dort war ebenfalls viel los – Verkehrschaos inklusive. Einweisender Verkehrsmeister, auf der Straße wendende Busse, volle Busse. Wegen des Sonderfahrplans und der früher beginnenden Abend Linie waren die Abend Linie Busse mit den 100er Nummern schon bei Tageslicht zu sehen. Leider stand trotz sonst ordentlicher  Organisation dem Personal an dieser Stelle keine Toilette zur Verfügung. Von oben links nach unten rechts: Mercedes-Benz Citaro, Wg. 7585 (Anschnitt), Mercedes-Benz Citaro Facelift, Wg. 7540 (Abend Linie), Mercedes-Benz Citaro C2, Wg. 7509, Mercedes-Benz Citaro, Wg. 7530

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23.05.2017

Verkehrsbetrieb setzt seit heute Testbus ein

Am 19.05.2017 traf beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut ein Vorführwagen der Iveco Magirus AG aus Unterschleißheim auf dem Betriebshof ein.

 

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Iveco Urbanway Diesel-Stadtbus im Design des Münchner Verkehrsverbundes (MVV).

 

Der dunkelblau-weiß-dunkelgrüne Bus wird wohl bis etwa Mitte Juni im Landshuter Stadtverkehr auf verschiedenen Linien im Einsatz sein. Heute ist er beispielsweise auf der morgendlichen Schulbuslinie 518 Frauenberg – Auloh – Hauptbahnhof – Hans-Leinberger-Gymnasium – Wirtschaftsschule gesichtet worden, mittags war er auf einer Sonderfahrt ab Realschule Ergolding unterwegs. Er verfügt über seitliche segmentierte Panele im unteren Bereich, die bei Anfahrschäden leicht und kostengünstig getauscht werden können.

 

Bekannt wurde Iveco in Deutschland 1982, als in Mainz der Traditionshersteller Magirus seine Omnibusproduktion einstellte und durch Iveco übernommen wurde. Magirus machte sich beispielsweise in der Vergangenheit mit seinen unverwüstlichen luftgekühlten Dieselmotoren und Feuerwehr-Drehleitern einen Namen.

 

Das Fahrzeug wirkt für Landshuter Verhältnisse sehr interessant, wenn man sich beispielsweise das Heck ansieht, ist Landshut doch mittlerweile eine Domäne von Fahrzeugen des Herstellers Mercedes-Benz.

 

Ob sich der ungewöhnliche Stadtbus in Landshut bewährt, bleibt abzuwarten.

 

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Iveco Urbanway im Design der MVV im Testbetrieb beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut – hier zu sehen am 23.05.2017, dem ersten Einsatztag, in der Landshuter Altstadt. Nach einer Pause bricht das Testfahhrzeug gegen 11.45 Uhr zu seiner Sonderfahrt in Richtung Ergoldinger Schulen auf


Bildunterschrift

Auch ein interessanter Rücken kann manchmal entzücken: Heck und Gesicht des Iveco Urbanway wirken ungewöhnlich für Landshuter Verhältnisse. Lüftergitter, Matrixanzeige und Anordnung der Beleuchtung


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Interessantes Detail an der Ausstiegstür: Leider vernachlässigen die Stadtwerke Landshut diese Thematik seit geraumer Zeit, was zu Staus an den Ausstiegen führt, weil hier immer wieder Fahrgäste versuchen einzusteigen. Dadurch kommt es zum Leidwesen der Fahrgäste und sicherlich auch des Fahrpersonals zu hausgemachten Verspätungen


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Etwa bis Mitte Juni unter anderem auf der Schüler- und Berufslinie 518 zu sehen – Iveco Urbanway im Testbetrieb


Quelle Lorbeerkranz (siehe oben): Pixabay.com

Vielen Dank für die Genehmigung zur Verwendung

 

16.05.2017   30 Jahre Niederflurtechnik im Omnibusbau

    15.12.2017   25 Jahre Niederflurbusse in Landshut

Genau 30 Jahre ist es am 16.05.2017 her, als im benachbarten München erstmals ein behindertengerechter Niederflurgelenkbus im Fahrgastverkehr unterwegs war. Dieser Prototyp ist von Neoplan im bayerischen Pilsting auf Initiative eines Behindertenverbandes und der Stadtwerke München gebaut worden, nachdem andere große deutsche Bushersteller der Meinung waren eine solche Bauweise mit Rollstuhlhublift sei bei Stadtlinienbussen nicht durchkonstruierbar und herstellbar. Doch Neoplan bewies das Gegenteil und stellte schon 1987 derartige Fahrzeuge her.

 

Der große Erfolg der zweiten Standartdbusgeneration, zu der auch die neue Niederflurkonstruktion gehört, mißfiel den großen Omnibusbauern MAN und Mercedes-Benz und sie lieferten als Folge ab 1985 an Neoplan keine Motoren für ihre Busse mehr. Dieser Lieferboykott von Motoren ging später in die Omnibusgeschichte ein. Zuvor mußte Neoplan zwangsweise auf andere Hersteller zugreifen. In München fuhren die ersten neuen Niederflurbusse daher mit Motoren des Herstellers Deutz, die vielen Nutzfahrzeugfreunden aber auch Laien von älteren Feuerwehrfahrzeugen her bekannt sind. Der heißere Klang der luftgekühlten Deutz Diesel ist vielen noch im Ohr. Fahrzeuge anderer Verkehrsbetriebe erhielten beispielsweise auch wassergekühlte DAF Motoren als Spenderorgan verpaßt. In direkten Vergleichen mit den Motoren der Lieferverweigerer verbrauchten die Deutz Diesel sogar noch weniger. Das bescherte Neoplan zuätzliche Aufträge von Verkehrsbetrieben, die in der Vergangenheit mit Vorliebe Stadtbusse der untergegangenen Marke Magirus bestellten.

 

Die fahrgastfreundliche Niederflurbauweise war ein voller Erfolg und setzte sich durch. In den 1990er Jahren waren Niederflurbusse – bei vielen Verkehrsbetrieben im hinteren Dachbereich durch die Lettern "Niederflur" gekennzeichnet – ein gewisses Qualitätsmerkmal. Alle Betriebe wollten fortan solche Fahrzeuge, was dazu führte, daß die anderen großen Busbauer nicht mehr umhin kamen und ebenfalls derartige Busse anbieten mußten.

 

Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut erhielt fünf Jahre später, gegen Ende des Jahres 1992, zwölf Niederflurbusse vom Typ Mercedes-Benz O 405 N und 1993 die allerersten zwei Gelenkbusse – auch in Niederflurbauweise – geliefert. Letztere waren vom Typ MAN NG 272.2. Auch in Landshut haben sich diese Fahrzeuge bewährt. Die Niederflurbauweise ist mittlerweile Standard im Busbau. Der Siegeszug dieser Bauweise breitete sich über Deutschland nach Europa und von dort in die ganze Welt aus.

 

Dies war ein schöner Grund für den Omnibusclub München e. V. am 14.05.2017 mit dem zweiten gelieferten Neoplan Prototyp-Niederflurgelenkbus mit luftgekühltem Deutz Motor Sonderfahrten zum MVG-Museum durchzuführen.

 

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Die ersten Niederflurbusse in Landshut fast am Ende ihres Lebenszyklusses: Mercedes-Benz O 405 N von 1992 (oben) und MAN NG 272.2 von 1993 (unten). Letzterer ist erhalten geblieben und soll später einmal als Oldtimer für Sonderfahrten genutzt werden

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Wagen 7517 (ganz oben) am 04.10.2006 auf der Linie 4 am Hauptbahnhof kurz vor Abfahrt in Richtung Ländtorplatz/Stadttheater. Er ist der letzte Vertreter in den alten Landshuter Verkehrsbetriebe Farben Elfenbein und Rubinrot. Darunter Wagen 7560, zugleich der erste Landshuter Gelenkbus, fotografiert am Eingangstor des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut. Er bedient am 18.10.2010 die mittägliche Schüler- und Berufslinie 572 nach Eugenbach. Die erste Haltestelle befindet sich unmittelbar hinter dem Eingangstor. Die Fahrzeuge sind 14 und 17 Jahre alt und weisen mittlerweile anstatt Rollband- nun moderne Matrixanzeigen auf

 

13.04.2017 / 09.05.2017

Endlich Mensch ...

... sein dürfen die Busfahrer und Busfahrerinnen des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut getreu dem Motto "Hier bin ich Mensch, jetzt darf ich´s endlich sein":

 

Heute wurde das neue Haltestellenhäuschen an der Anfangshaltestelle der Linie 6 in der Sandstraße der Auwaldsiedlung fertiggestellt. Es beinhaltet für das Fahrpersonal die gefühlt Jahrzehnte verlangte Möglichkeit sich – nicht nur in der freien Natur – zu erleichtern und sich auch mal nach dem Kontakt mit Münzgeld die Hände zu waschen. Was ein menschliches Grundbedürfnis ist, hält auf dieser Linie nun Einzug.

 

Aufmerksame Fahrgäste und Kenner der Linie 6 Auwaldsiedlung – Eugenbach und zurück wissen vielleicht, für das Personal gab es bis gestern auf der gesamten Linie keine Toilettenmöglichkeit, sieht man vom Mc Donald´s in der Altstadt und dem Infopunkt am Hauptbahnhof einmal ab. An genannten zwei Standorten sind auf dieser Linie jedoch Toilettenbesuche fast nicht möglich, da der Fahrplan mittlerweile viel zu knapp bemessen ist und dort ständig Fahrgastwechsel stattfinden.

 

Die Errichtung des neuen Haltestellenhäuschens war also dringend erforderlich und stellt einen enormen Gewinn auch für die Fahrgäste dar, denn die alte, dunkle Bretterbude mit filzstiftbeschmierten Wänden gehört nun der Vergangenheit an. Das gläserne, lichtdurchflutete Haltestellenhäuschen sieht freundlicher aus und ist sicherlich leichter zu reinigen.

 

Es bleibt zu hoffen, daß auf anderen Linien ohne Toilettenmöglichkeit, wie beispielsweise der Linie 1 Preisenberg – Altdorf (Fachmarktzentrum), auch rasch nachgezogen wird. Damit die Fahrerinnen und Fahrer auch dort endlich Mensch sein dürfen – vor allen Dingen an Wochenenden und an Feiertagen. Denn im Gegensatz zu den Herren der Schöpfung, die rasch mal "an den Rand gehen können", können das Frauen nicht so einfach.

 

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Flammneues, gläsernes Haltestellenhäuschen anstatt der früheren hölzernen "Bretterbude" an der Anfangshaltestelle in der Sandstraße der Linie 6 Auwaldsiedlung – Eugenbach

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Gesehen am 09.05.2017 auf der Linie 6 in der Auwaldsiedlung: Offenbar hat die nichtvorhandene Toilettenmöglichkeit in der Vergangenheit bei den Bewohnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen ...

 

22.03.2017 / 03.04.2017

Sicherheitsmängel bei Mercedes-Benz Citaro C2 Stadtbussen Auch Landshut war betroffen

Das Kraftfahrtbundesamt hat laut Medien deutschlandweit alle Mercedes-Benz Citaro C2 Stadtbusse stillgelegt, die mit elektrischen Türantrieben neuester Generation ausgestattet sind. Grund hierfür sind elektrische Türen, die sich während der Fahrt öffnen können. Offenbar ist ein derartiger Fall in Frankreich bekannt geworden. Doch nicht nur in Deutschland wurden wohl alle derartigen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, sondern sogar europaweit. Das ist wohl der Sicherheit der Fahrgäste und aller Verkehrsteilnehmer geschuldet.

 

Auch Landshut war von der Stillegung betroffen: Die im Dezember 2016 und Januar 2017 gelieferten Solobusse vom Typ Mercedes-Benz Citaro C2, Wg.-Nr. 7512 und 7513, und Gelenkbusse vom gleichen Typ, Wg. 7563 bis 7565, standen vorsorglich seit dem 22.03.2017 auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut und harrten da der Dinge, die auf sie zukommen sollten.

 

Während Augsburg mit 23 Fahrzeugen stark betroffen gewesen sein soll – stellen sie ein Viertel der kompletten Fahrzeugflotte dar – konnte Landshut mit fünf Fahrzeugen doch gewissermaßen aufatmen: Im Gegensatz zu Augsburg erwägte man in Landshut zu keiner Zeit die Einstellung von Linien und benötigte auch keine Leihfahrzeuge anderer Verkehrsbetriebe. In weiser Voraussicht hat sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut dazu entschlossen, auszumusternde Busse der ersten Citaro-Generation nach Indienststellung der Neuzugänge noch länger zu behalten. So waren anstatt der neuen 7512, 7513, 7563, 7564 und 7565 nun wieder häufiger die alten 7526, 7527, 7570, 7580 und 7581 im Straßenbild Landshuts zu sehen. Die Technik jedenfalls funktioniert bei diesen Bussen einwandfrei.

 

Wie am 31.03.2017 der Presse zu entnehmen war, sollten die Augsburger Citaro am 01. April ohne Fahrgäste getestet werden und bei einwandfreier Funktion der Türen durch eine neue Software ab dem 02. wieder im Einsatz stehen.

 

Ab dem Nachmittag des 03.04. werden auch die Landshuter Citaro C2 nach dem Einbau der Bordrechner/Fahrscheindrucker aus den altgedienten Wg. 7526, 7527, 7570, 7580 und 7581 und einem Software-Update für die Türsteuerung wieder im Einsatz stehen. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Fahrzeuge im harten Stadtlinieneinsatz bewähren.

 

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Von der Stillegung in Landshut vorsorglich betroffen: Wg. 7512, 7513 (oben), 7563, 7564 (unten) und 7565 (ganz unten). Untere Fotos zeigen Wg. 7564 und 7565 am Hauptbahnhof Landshut auf der Linie 1 nach Preisenberg und 3 nach Auloh, während 7513 (oben) auf einer seiner ersten Fahrten am Landshut Park der Linie 11 Pause macht

 

22.03.2017

Sicherheitsmängel bei Mercedes-Benz Citaro C2 Stadtbussen Auch Landshut ist betroffen

Das Kraftfahrtbundesamt hat laut Medien deutschlandweit alle Mercedes-Benz Citaro C2 Stadtbusse stillgelegt, die mit elektrischen Türantrieben neuester Generation ausgestattet sind. Grund hierfür sind elektrische Türen, die sich während der Fahrt öffnen können. Offenbar ist ein derartiger Fall in Frankreich bekannt geworden.

 

Doch nicht nur in Deutschland wurden wohl alle derartigen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, sondern sogar europaweit. Das ist wohl der Sicherheit aller Fahrgäste und der Verkehrsteilnehmer geschuldet.

 

Auch Landshut ist hiervon betroffen: Die im Dezember 2016 und Januar 2017 gelieferten und Anfang dieses Jahres zugelassenen Solobusse vom Typ Mercedes-Benz Citaro C2, Wg.-Nr. 7512 und 7513, und Gelenkbusse vom gleichen Typ, Wg. 7563 bis 7565, stehen vorsorglich seit dem 22.03.2017 auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut und harren da der Dinge, die auf sie zukommen mögen.

 

Während Augsburg mit 23 Fahrzeugen stark betroffen sei – stellen sie ein Viertel der kompletten Fahrzeugflotte dar – kann Landshut mit fünf Fahrzeugen doch gewissermaßen aufatmen: Im Gegensatz zu Augsburg erwägt man in Landshut nicht die Einstellung von Linien und benötigt auch keine Leihfahrzeuge anderer Verkehrsbetriebe. In weiser Voraussicht hat sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut dazu entschlossen, auszumusternde Fahrzeuge der ersten Citaro-Stadtbus-Generation nach Indienststellung der neuen Busse noch länger zu behalten. So sind anstatt der neuen 7512, 7513, 7563, 7564 und 7565 nun wieder häufiger die alten 7526, 7527, 7570, 7580 und 7581 im Straßenbild Landshuts zu sehen. Die Technik jedenfalls funktioniert bei diesen Bussen einwandfrei.

 

Vermutlich muß Mercedes-Benz, seitdem Türen und Türantriebe selbst hergestellt und nicht mehr von Zulieferern, wie z. B. BODE, bezogen werden, noch viel Eigenarbeit leisten. Schon mit den zuvor gelieferten C2 gab es zumindest in Landshut Probleme mit den Türen, vor allem aber mit gebrochenen Türbolzen: Wg. 7595 in Viertür-Variante verfügte im Betrieb nur noch über funktionsfähige (Automatik-) Türen im Nachläufer, die aber der Fahrer nicht bedienen konnte ...

 

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Von der Stillegung in Landshut vorsorglich betroffen: Wg. 7512, 7513 (oben), 7563 (derzeit beim Hersteller), 7564 (unten) und 7565 (ganz unten). Untere Fotos zeigen Wg. 7564 und 7565 am Hauptbahnhof Landshut auf der Linie 1 und 3, während 7513 (oben) auf einer seiner ersten Fahrten am Landshut Park der Linie 11 steht

 

19.12.2016 / 18.01.2017 / 20.01.2017

Neue Stadtbusse

Kurz vor Weihnachten treffen nun die ersten neuen Stadtbusse beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut ein.

 

Dabei handelt es sich zunächst um zwei Solobusse vom Typ Mercedes-Benz Citaro der dritten Generation (C2) mit Euro 6 Motor. Die Busse werden die Wagennummern 7512 und 7513 erhalten.

 

Während Wg. 7512 wie die vorher gelieferten Pendants mit einem Voith 4-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet ist, wurde Wg. 7513 mit einer ZF Ecolife 6-Gang-Automatik ausgerüstet. Damit will der Verkehrsbetrieb offenbar Erfahrungen in Form von Fahr- und Bremskomfort testen und Erfahrungen beim Verbrauch sammeln.

 

Seit 13.01.2017 ist Wg. 7513 im Landshuter Stadtgebiet im Einsatz, Wg. 7512 folgt am 16.01.2017.

 

Nur zwei Tage später kommen am 18.01.2017 zwei der drei angekündigten Mercedes-Benz Citaro C2 Gelenkbusse der dritten Generation gegen 19.15 Uhr in Landshut an, am 20.01.2017 dann der letzte. Sie werden die Wagennummern 7563 bis 7565 erhalten. Alle drei Gelenkbusse sind mit den altbewährten Voith 4-Gang-Automaten ausgestattet.

 

Den fünf Neufahrzeugen sind ein überarbeiteter Fahrerplatz samt neuem Cockpit, neuer Schalter, neuem Heizungs-/Lüftungsmodul mit Display und neuem Lenkrad gemein. Der Innenraum wartet für die Fahrgäste mit einer etwas anders ausgestatteten Haltestangenanordnung im Bereich des vorderen Viererplatzes auf.

 

Wie die letzte Lieferung haben alle Busse elektrisch angetriebene Türen und LED-Einstiegsleuchten – die Mitteltüren sind als elektrische Schwenkschiebetüren ausgeführt, deren Entriegelung pneumatisch erfolgt. Alle anderen Türen öffnen ebenfalls elektrisch, aber nach innen. Die Türen der Neulieferung wirken dagegen etwas billig, was das Geräusch beim Öffnen betrifft. Die alten Neopläne lassen grüßen. Die Neuen sind wie ihre Vorgänger auch mit Kameras im Fahrgastraum ausgestattet, welche das Sicherheitsgefühl erhöhen sollen.

 

Es werden nur noch wenige Tage vergehen, bis auch die neuen Gelenkbusse das Landshuter Stadtbild bereichern werden und den Weg frei machen für die Ausmusterung der ersten Citaro Generation aus dem Jahre 2003. Schön wären die bei den Fahrern, aber auch bei den Fahrgästen, unbeliebten Busse mit den Wagennummern 7534, 7535 (beides Zweitürer mit schwachem Motor), 7584 (Dreitürer mit automatischer Tür 2 und 3), 7586 und 7587 (beides Viertürer mit schwachem Motor und mit automatischer Tür 2, 3 und 4).

 

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Blick über den Zaun: Testwagen 7513 am 20.12.2016 auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Landshut


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Der neue mit ZF-Getriebe: Testwagen 7513 am 17.01.2017 an der Endhaltestelle "LA Park" der Linie 11 Piflaser Weg – LA Park

 

06.12.2016

Bim-Bam-Bim ... Neuer, hübscher Bismarckplatz ... Verschlafen oder nur verpennt?

Ab dem 24.05.2016 wurde der Bismarckplatz in Landshut umfassend umgebaut und modernisiert, am heutigen Nikolausvormittag die letzten Arbeiten an der Haltestelle durchgeführt. Damit ist der Platz nun bis auf die Fahrplanrahmen fertig und erstrahlt in neuem Glanze.

 

Obgleich des nun strukturiert und einladend wirkendenden neuen Platzes rund um den Obelisken mit einem zusätzlich angelegten Fußgängerüberweg, gut erkennbarer rot leuchtender Fahrradwege, Parkplätze direkt vor dem Bestattungsinstitut auch in Höhe der ehemaligen Haltestelle und zusätzlicher aus der Straße ragender "Stolpersteininselchen", läßt sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Verkehrsplaner in Landshut (wieder einmal) geschlafen und schlampig gearbeitet haben:

 

Die neu angelegte Haltestelle mit künstlerisch gestaltem Wartehäuschen und ihrem aus London importierten hübschen Wahrzeichen "Little (Big) Ben" ist für die 12 Meter langen Stadtbusse jedoch schlecht bzw. gar nicht anzufahren, da zu kurz geraten und im Bereich einer Kurve liegend. Zudem auch noch oft von Pkw zugeparkt. 18 Meter lange Gelenkbusse haben hier meist keine Chance, das Heck ragt gefährlich in die an dieser Stelle unübersichtliche Straße. Das ist nicht nur für Fahrgäste ärgerlich und gefährlich beim Ein- und Aussteigen. Gefährlich ist das ebenfalls für die Radfahrer – auch das Abfahren für die Busfahrer/-innen in den fließenden Verkehr durch plötzlich heranschießende Pkw oder Radfahrer aus der nach rechts versetzten Haltestelle ist gefährlich, weil schlecht nach hinten einsehbar. Weitere Stolpersteine des Platzes für die Hinterräder der Stadtbusse sind schlecht abgestellte Pkw im Bereich des Bestattungsinstitutes, die zu weit in den Straßenbereich ragen – Busse und größere Fahrzeuge rubbeln einfach ihre linken Hinterbeinchen am Bordstein der Insel um den Obelisken oder rumpeln auf der gegenüberliegenden Seite über die winzigen sich aus der Straße erhebenden Inseln. Diese werden im Laufe der Zeit sicher irgendwann aufgeben und ob des Gewichtes – auch der hier geleisteten Fehlleistungen – geplättet sein.

 

Verkehrsplaner in Landshut, wacht doch mal auf! Ach ja, der Platz um den Obelisken an sich ist optisch ansprechend und echt ganz schön geworden.

 

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Keine

 

13.11.2016

Erlkönig gesichtet

Oder: Nächster Halt Hauptbahnhof

Am Sonntag gegen 17 Uhr wurde in Landshut ein mysteriöser Omnibus gesichtet. Ein Erlkönig auf Testfahrt? Oder die Vorführfahrt eines neuen Busses der Stadtwerke Landshut Verkehrsbetrieb? Mitnichten!

 

Die wartenden Fahrgäste staunten nicht schlecht, als ein ehemaliger Landshuter Stadtbus vom Typ M•A•N SL 200 aus dem Jahre 1984 an seine frühere Wirkungsstätte, dem Hauptbahnhof Landshut, zurückkehrte. Doch mit dem Einsteigen wurde es leider nichts.

 

Der ehemalige Wagen 7540 befand sich lediglich nach mehreren erfolgten Reparaturen auf der Heimfahrt von der Landeshauptstadt München. So blieben nur interessierte Blicke nicht nur der Fahrgäste zurück, sondern auch die der hiesigen Busfahrer, als das Fahrzeug nach kurzer Rast mit kernigem Motorgeräusch und der typischen durch die Dunkelheit nicht mehr sichtbaren Auspuffahne aus seinem Hochauspuff seinem warmen Winterquartier entgegeneilte.

 

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M•A•N SL 200, ex Wagen 7540, nach seiner Ankunft in Landshut am Hauptbahnhof. Während draußen die Fahrgäste frieren, herrscht im Inneren wohlig warme Wärme. Nach kurzer Pause bricht der Bus auf in sein Winterquartier, um vielleicht im Frühjahr wieder seine Runden drehen zu dürfen

 

05.02.2016

Neue Generation eines Haltestellenschildes des Herstellers MABEG, Modell „Arcus“, wird an der Haltestelle „Alte Kaserne“ (Richtung Fachhochschule) probeweise aufgestellt

Am 07.03.2016 erfolgt die Vorstellung für die hiesige Presse vor Ort. Am gleichen Tag wird an der Haltestelle „Konrad-Adenauer-Straße“ (Richtung Altstadt) ein neues Haltestellenschild montiert, zwei Tage später in beide Richtungen am „Hauptfriedhof“. Insgesamt sollen 2016 29 Haltepunkte von der Hochschule bis in die Innenstadt mit 57 Haltestellenmasten ausgestattet werden. Vorteil der modernen, gewölbten, Haltestellenschilder ist die bessere Lesbarkeit auch in spitzem Betrachtungswinkel, der Nachteil doch eine gewisse Unauffälligkeit, da diese nicht mehr gelb, sondern anthrazit ausgeführt sind und sich so besser ins historische Stadtbild einfügen sollen.

 

In den folgenden vier Jahren werden alle 221 Haltepunkte mit 449 Haltestellenmasten neue Haltestellenschilder erhalten haben. Damit haben die alten Haltestellenschilder, Modell „ST1-N“ in Landshut ausgedient. Ebenfalls ausrangiert werden die alten Drehkreuze mit den Fahrplänen zum Drehen, wie z. B. am Ländtorplatz in Richtung Hauptbahnhof. Künftig werden Fahrpläne nur noch neben- und untereinander angebracht – maximal sind 12 möglich. Die alten Haltestellenschilder waren seit den frühen 1980er Jahren im Einsatz und wurden damit etwa 35 Jahre alt.

 

Bildunterschrift

Den Landshutern mittlerweile wohlbekannt sind die neuen Haltestellenschilder "Arcus" des Herstellers MABEG: Am 03.08.2016 sind am "Hofangerweg" kurzzeitig beide Haltestellenschilder zu sehen, bevor das alte "ST1-N" weichen muß – bei "Arcus" fehlen jedoch noch die Fahrplanhalterungen